Mittwoch, August 31, 2005

fernsehkiffen

CSI sausen lassen und stattdessen "Basic" gucken. Dabei dann noch schön was essen und ab in die Heia legen, Lemony Snicket gucken und sich fragen, warum man einen Tag alleine so gelangweilt verbringen kann. Alleine sein ist schon irgendwie beschissen. Rumsitzen, nachdenken über alles mögliche. Frauen, Fehler, Fesselspiele.

Und wenn man versucht, sich wenigstens vor dem unbewussten Nachdenken und in-sich-hineingrübeln zu schützen, indem man sich in die Arbeit stürzt (nachdem man darum bitten musste, was zu tun zu bekommen), dann macht einem der Server einen Strich durch die Rechnung und produziert Timeouts beim speichern. Warum gerade dann? Warum nicht beim öffnen? Warum erst, wenn man alles mögliche bearbeitet hat und nur noch das Speichern fehlt?

Zum kotzen sowas. Da bemüht man sich schon, die ganze zur Verfügung stehende Zeit (von 08 bis 18 Uhr) zu nutzen und dann sowas. Ich frag mich, ob das jetzt an Winzigweich oder Ich-Beuge-Mich liegt. Wenn's morgen nicht geht - ich hab ja ausnahmsweise sogar meinen Rechner runtergefahren, so richtig mit ausschalten - dann liegts bestimmt an mir. Ich hab' ne schlechte Aura... Zumindest glaub ich das. Wenigstens im Moment. *seufz*

Eigentlich würd ich ja gerne mal raus hier, am Wochenende. Dumm ist nur: Markus ist in Berlin, und der Ossi ist im Urlaub. Vielleicht jemanden zwingen, in SinCity zu gehen? Mal überlegen... Alternativen: Zu P. fahren und sich mit einem anderen enttäuschten Verliebten die Kante geben?

Planlosigkeit. Immerhin gibt's Arbeit.

Dienstag, August 30, 2005

Man sollte ja meinen, so Jurastudenten achten auf Kleinigkeiten

23:21:50 curse: wie is denn nochmal die postleitzahl von XXXXX
23:21:57 .lestat: xxxxx
23:22:04 curse: und die str. bitte nochmal
23:22:09 .lestat: XXXXXXstraße
23:22:10 curse: hab ich vergessen
23:22:14 curse: nr.?
23:22:24 .lestat: gibt hier nur eine
23:22:40 curse: naja, sag doch mal
23:22:55 .lestat: es gibt nur eine XXXXXXstraße in XXXXXXX
23:23:12 .lestat: deswegen ist die auch nicht nummeriert

moskito rondell

Heute morgen gab's was auf den Magen. Die vier 15jährigen, transgender-Clone von Tokio Hotel. Da ist mir fast der Löffel im Hals stecken geblieben. Der vom Kaffee. Natürlich gabs auch einen Auschnitt aus dem Video und natürlich wurden Gleichaltrige gefragt, was sie denn von den Jungs (jaja, lt. Presse sind das welche) halten. Beruhigend fand ich, dass alle so in etwa der Meinung waren wie ich (und viele andere, die sich bei Herrn Shhhh ausgelassen haben). Zum würgen. Aber was will man erwarten.

Jetzt hat Bill Tattoos, Piercings und Erfolg. Nach dem Stimmbruch wird ihnen vermutlich das gleiche wiederfahren wie Heintje. Sie werden verschwinden. Hoffentlich. Am liebsten schon vorher. Aber vielleicht werden die Jungs ja auch alt und grau, vielleicht sogar ein bisschen weise, so kurz vorm Exitus. Vielleicht nehmen sie sich die Zeit, mal darüber nachzudenken, wie und warum sie ihre Jugend verschwendet haben.

Ganz ehrlich: bevor ich mich dermaßen zum Clown machen lasse, mit Schminke, Piercings, Tattoos und dem ganzen Pseudo-Gothic-Rock-Böse-Gruft-Scheiss bleib ich lieber arm, einsam und kann (vielleicht) auch mal Frauen kennenlernen. Keine 10-12jährigen Mädels, die sich auspeitschen lassen würden um mit mir ins Bett zu gehen. Abartig diese Vorstellung. Aber wem's gefällt.

Da fällt einem eigentlich nur der Slogan der APPD ein: Balkanisierung – Rückverdummung – Nie wieder Arbeit - APPD wählen!

Oder Mikoto Schrapnell hören.

gesehen: Hitch - Der Date-Doktor

Vielleicht habe ich von dem Film zuviel erwartet. Eigentlich habe ich nichts gehört und gesehen, was ich noch nicht kannte. Gut, ok, beim ersten Date Jetski auf dem Hudson-River ist originell, ich geb's ja ehrlich zu. Aber wer kann sich sowas leisten? Ein Azubi wie ich jedenfalls nicht.

Der Film war leider nicht der, den ich gerne hätte sehen wollen. Vielleicht weil es ein Happy End gab? Zumindest für zwei Paare. Dem Rest der Männer wurde ja mehr oder weniger durch einen Sensationsbericht das Vertrauen der Frauen entzogen. Fragt sich irgendjemand ausser mir eigentlich, was mit den Menschen im Film passiert, die nicht die Hauptrollen besetzen?

Jedenfalls war der Film größtenteils vorhersehbar und damit langweilig. Stellenweise war er aber auch ganz lustig, ich geb's zu. Aber das lag eher an den Schauspielern, als an der Geschichte.

Montag, August 29, 2005

bewegung

Was passiert nicht wieder alles in diesen Tagen:

  1. wieder einmal werden unschuldige Amerikaner für den Wahlsieg von Bush (dessen Urlaub von Demonstranten gestört wird) bestraft
  2. Hans Clarin ist gestorben
  3. Der Irak bekommt(?) eine Verfassung und
  4. ich bekomme Fanpost
Hui. Ich fühle mich ja schon fast wie ein Rockstar. Was macht man, wenn man Fanpost bekommt? Mir hat sie auf jeden Fall den Abend und den Morgen gerettet. Nach dem ganzen Stress der letzten Tage mal was erfreuliches. Und ich staune. Ich habe Stammleser, scheint mir. Hoffen wir mal dass das alles mit nicht zu Kopf steigt.

Aber irgendwie passieren in der letzten Zeit lauter komische Dinge um mich herum. Meine Schwester lässt sich tätowieren (gut, das war abzusehen), dass meine Mutter sich allerdings eine chinesische Speisekarte auf den Unterarm drucken lässt, war nicht ganz so abzusehen. Hoffentlich weiss sie, was sie bekommt, wenn sie damit zum Chinesen essen geht.

Aber das beste war das Telefongespräch am Freitag, nicht mit M. - das kann ich grade nicht - sondern mit meiner besten Freundin.
Was glaubst Du wie oft ich bei dir saß, wir einen Film geschaut haben und ich fast ausgelaufen bin, weil du mich massiert hast?
So oder so ähnlich. Aber sie scheint sowieso etwas offener geworden zu sein, im großen und ganzen. Leider zu spät. Aber wer weiss. Wie schon Bushido und Cassandra Steen wissen: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nein, ich hab da im Moment auch gar keinen Kopf, darüber nachzudenken, ich muss ja schließlich den versprochenen Artikel über die Nichtexistenz der Gegenwart schreiben. Wie ich damals darauf kam, weiss ich auch nicht mehr, die Idee eines Artikels dazu schwirrt schon seit bestimmt einem Jahr in meinem Kopf, aber beim Hören des "neuen" Albums der Firma, speziell dem Song "Zeitgeist" [leider keine Lyrics gefunden] wieder nach oben geschwommen.

Und jetzt erstmal ne eMail nach Hause schreiben, damit ich morgen die Schnappicreme für D. nicht vergesse, der gerade sein pink bekleidetes Oberteil (mit Korokodil? Nicht darauf geachtet... Mist) ins Büro gesteckt hat, um guten Morgen zu sagen.

update: Und was mit gar nicht gefallen mag, sind Leute, die im Domino-Forum rumhängen, auf Fragen nicht antworten, aber dafür Angebots- bzw. Werbemails an Fragende verschicken. IT-Aasgeier.

Sonntag, August 28, 2005

eigentlich

...stünde hier ein Dialog, der - wenn man wollte - als rechtradikale Gesinnung / Tendenz ausgelegt werden könnte. Nicht jeder kann jeden (auch schwarzen) Humor als solchen verstehen. Nicht jeder versteht eine abstrahierte Ironie.

Andererseits könnte hier auch stehen, warum meiner Meinung nach die Gegenwart nicht existiert, aber ich finde nicht genügend Fremdwörter, um das ganze wissenschaftlich glaubhaft zu machen, also hat es eigentlich keinen Sinn.

Wer möchte kann mir gerne dazu etwas schreiben. Einfach oben auf das Profil klicken und eine eMail schicken. Betreff: Warum die Gegenwart nicht existieren kann. Weibliche Fanpost mit authentischen eigenen Nacktbildern nehme ich auch gerne entgegen ;-).

Samstag, August 27, 2005

boredom

gib mir 5!

gimme-five.org:

  1. Was hörst du lieber: Pop oder Rock?
    Rock.

  2. Nenne einen Lieblingssänger.
    Andreas Frege, besser bekannt als Campino

  3. Nenne eine Lieblingssängerin.
    Eva Briegel (Juli)

  4. Wie heisst die unbekannteste Band, die du kennst?
    Shit Lives On

  5. Wozu tanzt du am liebsten?
    Dance, House, Ganxta-Hiphop (ich weiss, das dass absolut nicht zum Rest passt, aber es ist halt so)

gefunden bei Andreas

Freitag, August 26, 2005

Das ultimative Bröckchengefühl

Ebendieses hat mich heute morgen überfallen. Das Bröckchengefühl kann man anhand folgender Ereignisse ganz gut beschreiben:

  1. verschlafen (2 Stunden)
  2. Kopfschmerzen
  3. Null-Bock-Haltung

Ich komme mir vor wie verkatert und weiss nicht warum. Für meine Verhältnisse war ich früh im Bett (so gegen halb 12), ich habe nicht gesoffen, keine Drogen genommen und nicht die Nacht durchgemacht. Warum werde ich dann so bestraft? Ich hab immerhin gestern ja auch ein bisschen was geleistet... Heute dürfte das - zustandsbedingt - etwas anders ausgehen.

heise online - c't magazin.tv: Kleine Drucker für mobile Sofortbilder

heise online - c't magazin.tv: Kleine Drucker für mobile Sofortbilder: "Früher brachte die Polaroid-Kamera Schnappschüsse unmittelbar zu Papier, heute sorgen Digitalkamera und mobiler Fotodrucker für hochwertige Abzüge. Der umständliche Umweg über den PC entfällt, denn Kamera oder Speicherkarten können ganz unkompliziert direkt an den Drucker angeschlossen werden. Noch dazu sind die Drucker leicht zu bedienen und die Fotos müssen nicht nachträglich zugeschnitten werden. Im Vergleich zu ihren großen Brüdern liefern die kleinen Geräte gestochen scharfe Abzüge zu einem günstigen Preis. Das c't magazin.tv stellt einige Geräte vor"

Genau. Früher gab es Polaroids und heute schleppe ich Handy, Camera, mobilen Drucker und was-weiss-ich nicht noch alles mit mir rum.
Wann kommt das mobile Filmschnittset zum mobilen Produzieren von HD-Filmen? Vielleicht auch noch mobile Filmsets für die Hosentasche? Schwachfug, das!

Donnerstag, August 25, 2005

Bevor ich mich ins Bett verabschiede

Noch eine kleine, aber feine, gute Nachricht: Depressionen drücken sich bei mir zwischen Schreibfaulheit und Schreibwahn aus. Das letzte Ergebnis der Kombination aus beidem ist Kapitel 6 meiner auf was-weiss-ich-wieviele Teile angelegten Geschichte der Traumtöter. Befriedigt eure Leselust hier.

private.

Donnerstag morgen und es ist alles wie immer. Ich hab verschlafen (aber nur 1,5 Stunden) und das obwohl ich pünktlich schlafen gegangen bin. Entweder es liegt am Wetter oder an der Familie - meinem Vater ist heute morgen exakt das gleiche passiert, nur war er etwa 10 Minuten vor mir auf.

Und obwohl der Tag erstmal mit Hektik und Stress angefangen hat, wurde es später immer besser. Zuerst eine Mail von einem Bekannten, der dafür sorgt, dass mir am Wochenende nicht ganz so schnell langweilig wird. Gut so. Diverse andere Herrschaften melden sich ja nicht mehr, aber das soll mir auch recht sein. Meine Seiten sind es nicht.

Aber noch viel erfreulicher als der heutige Donnerstag sind eigentlich die letzten beiden Tage. Viel ist zwar nicht passiert, aber immerhin auch nichts unerfreuliches wie in der Nacht von Sonntag auf Montag. Gut, „shit happens“ oder „Scheisse passiert“ könnte man jetzt sagen und damit hat es sich. Schade nur, dass mir die dienstägliche Firmen-Grillfeier mit einer Abschieds-SMS vergeigt wurde. Vielleicht war es auch gar keine, aber sie sah doch verdammt danach aus.

Immerhin habe ich gestern feststellen müssen, dass es Leute gibt, die schlussendlich doch noch zu beschränkt sind, ihren frisch angelegten eMail-Account zu öffnen und dort eine Datei herunterzuladen und auszuführen (das Setup von google talk). Auf jeden Fall virensicher, solche Leute. ;-)



pimp my wiki pt. III.

Gut gelaunt habe ich heute also geschafft, ein XML dynamisch aus einer Notesview zu erzeugen und für den FCKEditor zu erzeugen. Damit ist es demnächst (schätzungsweise morgen) möglich, „meinem“ Wiki per Formulare beizubringen, welche Styles vorhanden und benutzbar sind. Und das ganze ohne die Benutzung eines Editors, mit dem eine XML-Datei bearbeitet wird. Ohne nennenswerte Kenntnisse der Dateistruktur oder der Struktur von Notes. Ohne Zugriff auf Designelemente oder sonstigen „Entwickerkram“. Das CSS-Kenntnisse - zumindest grundsätzliche - vonnöten sind, lasse ich hier jetzt einfach mal aussen vor, es geht ja schließlich um den Spass an der Arbeit - 'tschuldigung - beim stylen. Stylen ohne weilen eben.



google talk.

Google Talk ist nichts weltbewegendes, soviel ist klar. Allerdings hat google talk deutliche Vorteile gegenüber dem eigentlichen Konkurrenten Skype:

pro

contra

  • es ist deutlich kleiner

  • es ist deutlich schneller

  • die Systemvorrausetzungen sind niedriger

  • das Protokoll ist Open Source

  • die Bandbreite wird anderen Nutzern nicht zur Verfügung gestellt

  • die Software ist riesig

  • telefonieren geht bislang nur innerhalb des Google Talk-Netzes

  • telefonieren ins Festnetz ist überhaupt nicht möglich

  • für Google Talk wird ein gmail-Account benötigt

  • andere Teile des Jabber-Netzwerk werden ausgeschlossen

Zu behaupten, Google Talk sei ausgemachter Schwachsinn, ist übertrieben und vorschnell geurteilt. Immerhin braucht alles ein wenig Anlaufzeit und für eine Betaversion läuft das Programm schon ganz gut. Weiter so, Google!

Dienstag, August 23, 2005

Montag, August 22, 2005

Ich bin heute morgen aufgewacht und hatte einen Ohrwurm. Nicht etwa einen schönen. Nein, mein Ohrwurm des Tages kommt von MIA und heisst "Hungriges Herz".

Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüßer Schmerz
Sag' mir wie weit, wie weit, wie weit, wie weit willst du gehen?
Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüßes Schwert
Sag' nur wie weit, wie weit, wie weit, wie weit wirst du gehen?

Nein, die letzte Nacht war gar nicht gut. Viel zu lange telefoniert und die "falschen" Worte gehört. Es ist leider immer so ein großer Unterschied zwischen dem, was man erhofft und dem was man erwartet. Leider bekomme ich als Pessimist meistens dass, was ich erwarte.

Ein schwarzes Loch tut sich auf und verschlingt mich. War es abzusehen? Ich weiss es nicht. Und wenn ich es gewusst hätte, ich wäre lachend und freudig daraufzugelaufen. So weit.

Sonntag, August 21, 2005

alles neu....

Alles neu? Fast alles. Neu ist hier nur der bisher nicht vorhandene MSN-Messenger.
Wer jetzt denkt, ich hab hier drei Programme laufen, der sollte sich Gedanken machen.

Guckt unter www.miranda-im.org und holt euch das kleine schnuggelische Programm.

Samstag, August 20, 2005

Neu auf dem Plattenteller: EL*KE.

Nachdem ich in Berlin über ein Plakat von EL*KE gestolpert bin, habe ich mir (ausser dem Namen von Markus' Mutter) eben nichts dabei gedacht. Bis ich bei den Hosen entdeckt habe, dass EL*KE Hosensupport in Düsseldorf spielen wird.

Also hab ich mir heute die Mühe gemacht, mal das Album kaufen zu gehen. Ich hab voher im Netz schon mal reingehört und es hat mir ziemlich gefallen. Ein etwas dreckiger Sound, aber ok. Eigentlich ist das genau das, was ich heute brauche.

Immerhin habe ich jetzt die Gewissheit, dass SIE heute nicht kommt. Dass ich nicht zu ihr fahren kann, weiss ich ja schon seit gestern abend.
So, dann werd ich mich mal bis heute abend mit Elke EL*KE vergnügen und dann zusehen, dass ich irgendwo hinkann, bevor mir hier die Decke auf den Kopf fällt.

UPDATE: Nachdem hier gerade das letzte Lied läuft, hier der Abschlussbericht.

Elke ist nett, auch wenn die Homepage das Gegenteil behauptet. Elke will nicht nur spielen. Elke spielt. Und das nicht schlecht, aber auch so nach dem ersten Hören nicht unbedingt so super, dass ich sofort alle CDs haben müsste.

EL*KE liegen mit dem Stil zwischen Nirwana (dreckig, dreckig, dreckig), Sportfreunde Stiller (die teilweise ohrwurmigen Keyboardriffs) und stimmlich irgendwo im Bereich des frühen Deutschpunk oder auch Dead Kennedys. Die Stimme des EL*KE-Sängers ist übrigens bei Dach hervorragend ruhig und gebrochen. Unverzerrt.

Persönliche Favoriten auf dem Album:Dach und Adrenalin. Vielleicht liegt das an der Vermarktung beider Titel per Single, wohl aber eher nicht. Ich hab bis heute nämlich rein gar nichts von EL*KE gehört.

Für ein Castingprodukt / einen Hype á la Tokio Hotel klingen EL*KE allerdings zu unperfekt. Ausserdem sind EL*KE sehr zielgruppenunspezifisch. Glaube ich zumindest. Aber vielleicht ist das ja auch nur wieder so ein Trick...

Warum auch?

Warum auch soll bei mir mal einfach was funktionieren. Das ging vor einer Woche in der Firma schon los. Programm installiert, geht nicht. Eine Woche lang dranrumgedoktert und das Internet nach Lösungen skalpiert seziert. Nichts gefunden.

Heute morgen dann die Erlösung: Installiert man einen englischen Document Manager auf einem englischen Domino-Server, ist alles ok. Da der Kunde das ganze aber mal bitteschön in deutsch haben möchte, hatte ich zum testen eben einen deutschen Document Manager auf einem englischen Server - Fehlermeldungen én masse.

Dumm nur, dass es keine deutsche Version des Domino Servers gibt (behaupten jedenfalls F. und D.). Ist ja auch erstmal wurscht. Basisrecherche ob und wie das alles so funktioniert.

***

Aber das alles hilft grade auch nicht weiter.

"Können wir das mit morgen nicht verschieben?"

fragt sie. Können wir bestimmt, aber eigentlich möchte ich das nicht. Ich möchte sie sehen. Am besten jetzt gleich. Und mit ihr im Arm einfach nur einschlafen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Ich denke, davon haben wir beide etwas, ein bisschen Liebe, ein bisschen die Seele baumeln lassen. Ich glaube, es hat ihr gut getan letzte Woche, einfach mal rauszukommen.

"Du schreibst alles auf, oder?"

fragte sie mich neulich am Telefon. Tue ich das? Wenn ja, warum bin ich der Exhibitionist? Warum habe ich keine Hemmungen, hier meine Gefühle breitzutreten, aber Angst davor, dass es jemand liest, den ich kenne?

Ja, ich schreibe. Ich schreibe alles auf. Sehr vieles wenigstens.
Ihr seid mein Priester, meine Absolution in meinem eigenen Beichtstuhl.
Ich schreibe um die Angst vor meinen Gefühlen zu überwinden. Bevor ich ihr gesagt habe, was ich empfinde, habe ich es aufgeschrieben wo es jeder - auch sie - hätte lesen können. Sie hat hier ja schon gelesen. Und ich weiss nicht, ob ich es gut finden soll. Es zeigt mir zumindest, dass sie ein gewisses Interesse an mir hat. Was daraus wird, werden wir sehen. Und ihr werdet es lesen.

Weil ihr der Priester seid. Die Absolution in meinem eigenen Beichtstuhl. Und irgendwie auch Spanner.

Freitag, August 19, 2005

Sie beteten und sie schliefen miteinander
Josef und Maria sind jetzt ein Paar. Die beiden Jugendlichen haben nicht in Nazareth, sondern auf dem Weltjugendtag zueinander gefunden. In Köln treffen dieser Tage Jugendliche aus aller Herren Länder zusammen. Dort kommt es nicht nur zu Begegnungen mit Gott und dem Papst.

Als hätte ich es geahnt....

Quelle: Spiegel Online

Donnerstag, August 18, 2005

gerade so durch's Hirn geschossen

Wir schreiben das Jahr 2005 und in Köln ist der Weltjugendtag und die ganze katholische Weltjugend pilgert hin. Ratze wird mit La-Ola-Wellen begrüßt, als hätte er alleine die WM gewonnen und Deutschland wäre nicht nur Papst, sondern auch Weltmeister (gut, da fehlt jetzt irgendwie die Pointe, Weltmeister sein ist ja nichts ungewöhnliches - ausser für uns und Holland).

Aber was ich mich frage: Da sind jetzt so viele kirchengeile Jesusfreaks, teilweise "im besten Alter" und total im Saft stehende Jugendliche in Köln, schlafen in gemischten Turnhallen und auf der Straße oder im Bahnhof. Warum kommt die Kirche dann an und meint, sie müsste keine Kondome (Oooh! Teufelswerkzeug!!!) verteilen?

Sind die Herren Alt und Hässlich (und der Ratze auch) der Meinung, keiner von den Zwergpilgern hat mal Bock, ne Nummer zu schieben? Glauben die nicht an Drogen, Sex und Alkohol (hierbei möchte ich mich nicht auf eine bestimmte Konsumierungsreihenfolge festlegen)?

Mich persönlich würde echt mal interessieren, wie viele von den Opfern in Köln sich besaufen, kiffen, Drogen nehmen und durch die Weltgeschichte (ist ja Weltjugendtag) vögeln. Und das dann ohne Gummi... Die Wahrscheinlichkeit, dass in naher Zukunft die Anzahl von Jugendlichen mit Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften zwischendrin mal ein bisschen ansteigt, ist nicht unwahrscheinlich. (Wer Badesalz kennt, weiss das die vermeintlich falsche Grammatik durchaus beabsichtigt ist.)

Krise

Wenn nichts - aber auch gar nichts - funktioniert, am Abend noch ein Familiengeburtstag ansteht und man eigentlich keine Lust auf irgendwas hat, dann hilft nur eins: Augen schließen, tief durchatmen, SIE vor dem inneren Auge lachen sehen und sich auf das Wochenende freuen. Dann nämlich muss ich, um sie anzusehen, nicht die Augen schließen.

Bis dahin ist durchbeissen angesagt.

Dienstag, August 16, 2005

chaostage...

Wenn ich mir so die letzten Tage anschaue: Chaos pur. Kaum geschlafen, zuviel telefoniert und dann auch noch wenig schöne Mail bekommen.

Markus meldet sich nicht und M. liegt mit Bauchschmerzen und Übelkeit zuhause, während ich mich zombieartig auf die Arbeit schlepppe, dann früher heimgehe, weil ich Kopfschmerzen habe, die auch nach 2 Tabletten nicht verschwunden sind.

Wenn ich um 5 gehe, bin ich gegen 6 zuhause, gehe ich um 6, bin ich gegen 7 zuhause. Gestern bin ich um 5 gegangen und war um kurz vor 7 zuhause... *tilt* Der Bus kam nicht. Nicht der von der Firma zum Freiheitsplatz, das wäre ja zu einfach gewesen - ich hätte zurücklaufen und doch noch was arbeiten können. Nein, der Bus Hanau - nach Hause wollte einfach nicht kommen. Ich durfte mir eine halbe Stunde die Beine in den Bauch stehen. Dabei sind die auch so schon nicht allzulang...

Aber um zum eigentlichen Thema der Überschrift zurückzukommen: Letzte Woche sollten die Chaostage 2005 anfangen. Warum hab ich noch nichts darüber in den Nachrichten gesehen?

Montag, August 15, 2005

gedankenfetzen

"Wenn ich auf der Arbeit an dich denken würde, würde ich meine Patienten total vernachlässigen."

Ich mache die Augen zu und sehe sie lachen. Dann geht in mir die Sonne auf.

das Gefühl

Das Gefühl, mit jemandem zu reden, ihm seine Gefühle offenbaren zu können: unbeschreiblich.

Ich bin verliebt.

Sonntag, August 14, 2005

25

ist P. geworden und mit 25 Gästen wurde gerechnet. Die waren auch da. Müde und kaputt, mit zugedröhntem Kopf, aber trotz allem mit einem gewissen Hochgefühl habe ich mich nach einer sehr netten Unterhaltung mit einem früheren Schulkameraden um 5 Uhr ins Bett begeben. Ich denke, das kann man als gelungene Party ansehen.

Von diversen ehemaligen Schulkameraden, die meinten, eine Schale mit trockenem Lavendel inhalieren zu müssen, werde ich bei einer sich bietenden Gelegenheit (ohne Kopfschmerzen etc.) nochmals detaillierter berichten. Nur eins sei gesagt: Wer den Geruch von Hasch nicht abkann, sollte bei so etwas meinem Beispiel folgen und die Flucht ergreifen. Das Zeug stinkt brennend noch barbarischer als im normalen Zustand als Busch im Garten.

Samstag, August 13, 2005

Schockzustand

Ich habe fast die ganze Nacht auf ihre SMS gewartet, dass sie gesund und gut zuhause angekommen ist. Die habe ich aber nicht bekommen. Um habe ich dann bei ihrer Family zuhause angerufen und den Bruder aus dem Bett geworfen.

Nein, sie ist nicht da.

Sofort schwirren in meinem Kopf Horrormeldungen umher. Ich beginne hektisch, die Verkehrsnachrichten der letzten Nacht nach Unfallmeldungen zu durchsuchen. Nichts. Bevor ich mich dazu entscheide, bei der Polizei anzurufen, habe ich es noch einmal wissen wollen und bei ihr zuhause angerufen - an das Handy ging sie nicht, hat es auf lautlos gestellt oder, kann einfach nicht mehr abnehmen.
Wieder habe ich ihren Bruder am Apparat, aber diesmal ist er besser informiert. Sie ist zuhause und schläft noch selig(!?).

Die Erleichterung lässt mich weiche Knie bekommen.

Gott sei dank.
Ich habe und hätte mir wirklich Vorwürfe gemacht, wenn ihr auf dem Heimweg etwas passiert wäre.

gute nacht...

Ich werde heute sicher ziemlich gut schlafen. Mein Wochenende sieht planungstechnisch ganz ok aus, wenig Arbeit, viel Geburtstag und ich bin zwar müde aber irgendwie glücklich. Ich weiss leider nicht, wie sie das sieht, aber meine Vermutung bzw. meine Gefühle haben sich einfach nur bestätigt.

Freitag, August 12, 2005

aufgeregt

Ich bin wirklich aufgeregt, wie es heute abend wird. Fast schon nervös. Sie mag keinen Bart, ich habe ihn seit 3 Jahren, mal immer in wechselnden Formen, aber ich habe einen. Und ich mag mich auch nicht davon trennen. Immerhin ist das ein Teil von mir. Mich gibt es nur ganz oder gar nicht.

Momentan macht mir das eventuelle "gar nicht" ziemlich zu schaffen.

Ich mache mir immer viel zu viele Gedanken, glaube ich. Ich muss noch an dem dem "auf-mich-zukommen-lassen" arbeiten. Aber vielleicht mache ich mir die ganzen Sorgen ja auch umsonst und es wird ein perfekter Abend. Schön wird er auf jeden Fall und danach kann ich der netten Stimme auch endlich ein Gesicht zuordnen. Blind-Dates machen nervös...

Noch ca. eine Stunde...

Rettet das Kino

Ziel der Verleiher und Produktionsfirmen ist es, durch Raubkopien entstehende Verluste einzudämmen, indem man die DVDs möglichst schnell vermarktet. Die Kinobetreiber sehen durch dieses Vorgehen jedoch die Exklusivität der Aufführung eines Films im Kino bedroht. Man hat Angst, dass die Zuschauer zuhause auf die DVD oder das Video warten, anstatt die Lichtspielhäuser zu besuchen. Bei gleichbleibenden Kosten sei die Aufführung der Filme so nicht mehr wirtschaftlich, sagte Cinemaxx-Sprecher Arne Schmidt dem Online-Magazin "Telepolis".

Quelle: spiegel.de

Tja. Kino ist teuer. Aber wo sonst gibt es gemütliche Sessel, den Geruch von frischem Popcorn, der einen schon beim Betreten des Foyers entgegenweht?
Wo sonst kann man Popcorn schmeissen, ohne es selbst wieder aufzukehren/wischen/etc.?
Wo sonst kann unbeobachtet und doch in aller Öffentlichkeit rummachen (und manchmal auch mehr)?
Gut den einen oder anderen Punkt kann man sich auch zuhause erfüllen, aber Kino ist trotz allem etwas schönes. Und wenn es nur der Hauch von Nostalgie ist, der dieses analoge Medium umgibt. Leider wird auch das nicht mehr lange halten.


Donnerstag, August 11, 2005

Karussell

Ja die Welt ist ein Karussell... *sing*
Gut, vielleicht kennt nicht jeder unbedingt dieses Lied von Badesalz, aber irgendwie haben die schon Recht. Kaum bin ich mal ne Woche weg und beschäftigt, passieren die wundersamsten Dinge: Stoiber belästigt Ossis, das DIW schlägt vor, dass alle bis 70 arbeiten (die durchschnittliche Lebenserwartung des weißen deutschen Mannes liegt bei 75) und Frau Merkel belästigt mit "Privatbildern". Leute, das Auge wählt mit!

Aber wir können ja von Glück reden, dass das nicht Fotos á la Glas sind. [Mir wird bei der Vorstellung irgendwie speiübel].

Jetzt sitze ich also auf der Arbeit, bin eigentlich mit allem fertig und schreibe hier mein Blog, um die "Meute" zu befriedigen. Aber je später es wird, desto aufgeregter werde ich. Besonders morgen. Morgen werde ich M. das erste Mal treffen (und hoffentlich nich das letzte Mal). Die Woche in Berlin in der ich fast nichts ausser Schlafen, Tanzen und Telefonieren mit M. gemacht habe, hat mich zwar teilweise auch ganz schön Nerven gekostet - ich bin ja nicht mehr der jüngste und so eine Umstellung des Tagesrhythmus auf Nachtaktiv fällt nicht mehr so leicht. Ausserdem musste ich mich ja auch zurückumstellen, nachdem ich wieder hier war...

Aber im großen und ganzen habe ich es genossen, die ganze Woche mit einer wirklich netten Stimme, die bestimmt zu einer wunderbaren Person gehört, zu telefonieren. Ich bin schon tierisch gespannt auf morgen. Wahrscheinlich werden wir uns total unsympathisch finden und uns stundenlang anschweigen, weil wir ja alles schon vertelefoniert haben, was es so zu erzählen gibt.

Aber sogar das würde ich genießen. Oder wie Emily es mal ausgedrückt hat:

Feststellen, dass ich bei dir schweigen kann. Ohne mich anstrengen zu müssen.

Wir werden sehen. Mit Augen und so..

Mittwoch, August 10, 2005

Voll im Leben

So, seit heute morgen bin ich dann wieder auf Arbeit. Mit Kuchen. Das Bild von dem lustigen Kuchen kann ich dann heute abend hoffentlich hochladen...

Zustand: Müde. Zu lange telefonieren ist einem gesitteten Aufwachprozess eher abträglich. Mann was muss M. letzte Woche gelitten haben.

Dienstag, August 09, 2005

Berlin05: Samstag, Sonntag und der Rest

Samstag:

Stelle man sich vor: 18.00 Uhr, zwei junge Männer beim Frühstück. Weiterhin stelle man sich vor, vor dem Diner, in dem man gerade frühstückt, laufen zwei junge Mädels mit ekligen, pinken Mützen vorbei. Würde nun der eine junge Mann den anderen auf die Mädels mit den Mützen aufmerksam machen, während diese auch den Schuppen betreten, wäre das der Anfang eines ziemlich lustigen Tages.

Besagte junge Damen kamen an unseren Tisch und erklärten, sie wären aus Augsburg und den letzten Abend da, wollten aber die Nacht durchmachen und wollten weggehen. Freundliche junge Männer nehmen sich natürlich solchen hilflosen Touristinnen an und nehmen sie mit in ein Tanzlokal. Die jungen Männer hatten sehr viel (jugendfreien!!!) Spass mit den beiden Touristinnen und wollten aber nicht auf nicht-jungendfreien Spass wechseln. Irgendwie ist das der einen Touristin ziemlich auf den Magen geschlagen, dass sie später am Bahnhof nicht mehr reden wollte. Kann man nichts machen.

Lustigerweise hab ich mit den Mädels an der Bar gesessen, an der Markus eigentlich schon längst Feierabend gemacht haben wollte, als drei Gestalten vor dem Aufzug nach oben standen:

Einer groß, Glatzenansatz und braune Jacke, einer klein, mit Mütze, Toten-Hosen-Rucksack und 8 Flaschen Bier, der dritte für mich nicht zu erkennen. Um des Rätsels Lösung zu verraten: Breiti, seines Zeichens Gitarrist bei den Hosen und Vom, Schlagzeuger derselben Musikantenvereinigung (der mit dem vielen Bier). Mit „Thujonbrause“ (Absinth-Red Bull) angeheitert sind wir dann im Sage eingefallen(nicht wie "üblich" im AMtoPM) und haben die letzte Nacht, in der wir wirklich noch was anstellen konnten, auch voll und ganz ausgenutzt. Um 11 Uhr (nachdem wir die beiden Bayerinnen am Bahnhof „abgegeben“ hatten, kamen wir dann auch endlich ins Bett.

Sonntag:

Bedingt durch die lange Nacht begann der Tag wieder etwas später, mit einem Besuch auf dem Gauklerfest und der Absicht, etwas essbares zu einem fairen Preis aufzutreiben. Nachdem ein wirklich superleckeres Gyros gefunden war, ging's dann ab ins QIU, und von da aus dann wieder nach Hause. Dort angekommen haben wir noch mal kurz ein wenig im Internet gestöbert und dann ein neues Logo für IN-LIVE Events & Gastro entworfen. Noch kurz eine Runde NFSU und dann ab in die Heia.

Montag:

Aufstehen, duschen, zum Bahnhof fahren. Currywurst essen (das erste Mal, seit ich in Berlin war), Milkshake trinken und dann Zug suchen. Die nächsten 8 Stunden wurden von Langeweile und diversen Nickerchen bei Drum'n'Bass-Begleitung überschattet. Glücklich angekommen und endlich das neue Bett ausprobiert. Ich bin wieder da.

Berlin05: Freitag

Nix los. Telefon, eingeschlafen. Markus kam später wieder. War aber so auch ganz nett, mal wieder etwas Kraft tanken zu können.

Berlin05: Donnerstag

Wie schon gesagt… Zu lange gespielt. Geplant war heute eigentlich eine Stadtrundfahrt per Boot oder Bus. Daraus geworden ist ein Stadtrundlauf. Sehr nett war aber der 601 Trabi Cabrio, der am Denkmal für die ermordeten Juden Europas Touris abgegriffen hat. Den Spass einer Rundfahrt im Trabi haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Weiter gings dann mit noch ein bisschen rumlaufen und dann auf der Oranienburger Straße ein so was von geile Pizza zu essen, wie ich sie noch nie gegessen hatte. Gebacken von echten Italienern. Interessant ist dann auch, sich mit der Pizza auf eine Fensterbank auf der Oranienburger zu setzen und beim Essen den Damen des horizontalen Gewerbes zuzusehen. Nett sehen sie ja schon aus, die Mädels. Man würde ihnen, stünden sie nicht mit ihren nach hinten gedrehten Bauchtaschen so provokant am Straßenrand, ihr Gewerbe auch nicht ansehen.

Ein zweiter Stadtrundlauf folgte dann wieder nachts. Geplant war, ins Weekend zu gehen, ein Schepperschuppen im 12. Stock am Alex. Nur war das Weekend eben zu. Entgegen allen Beteuerungen von Markus, das Weekend hieße nur so. Ich glaub das seit gestern nicht mehr. Nach dieser Pleite sind wir dann erstmal ein wenig planlos durch die Stadt die niemals schläft gelaufen (und ich weiß jetzt: es stimmt nicht. Berlin schläft auch! Auf den Straßen war nur geringfügig mehr los, als in meinem Heimatkaff). Das Ende vom Lied - nachdem wir die Wanderdisse „WMF“ nicht gefunden haben (später haben wir erfahren, wir sind zweimal daran vorbeigelaufen) - war: Taxi zum QIU, jeder einen Absinth (Patrick und Lämpchen waren ja noch da) und danach ins.... AM to PM. Nachdem der DJ mir dann auch noch zwei sehr unkonventionelle Musikwünsche erfüllt hat sind wir beide heiser, aber nur ich besoffen, singend nach Hause und in die Heia.

Berlin05: Mittwoch

Was gestern nicht mehr kam, kam heute, wenn auch etwas abgeschwächt. Nett angefangen haben wir den Tag mit Kino in Originalversion: Fantastic Four. Markus kannte den Comic nicht, ich schon. Die Fanta4 der amerikanischen Heldenliga kannte ich schon lange vor den deutschen Hiphoppern. Auch wenn der Film von der Kritik zerrissen wurde: Ich fand ihn gut. Vielleicht nicht so gut, wie Hellboy oder Spiderman, aber um Klassen besser als die alten Batman-Filme (Batman Begins habe ich leider noch nicht gesehen) oder Catwoman.

Filmisch ging es dann auch abends zuhause weiter: Voll verheiratet. Auch immer wieder lustig. Und wenn man nicht so gestört ist, wie wir, dann spielt man eben auch nicht bis 5 Uhr morgens Need For Speed Underground und ist am nächsten Morgen auch einigermaßen fit.

w00t!

Ich habe gerade eben entdeckt, dass ich in einem (einer?) fremden Blogroll auftauche. Freundlicherweise bei der aktuellen Verachtung. Und nachher gibts weitere Berlin-Geschichten ;).

Freitag, August 05, 2005

Berlin05: Dienstag

Spätes Aufstehen mit ausgiebigem Frühstuck und ausnahmsweise war heute Abend nicht die Hölle los. Als HiWi beim Flaschenzählen im QIU hab’ ich endlich meine langersehnte „Elke am Strand“ bekommen, mangels ausreichender vorheriger Aufnahme von festen Nahrungsmitteln war Elke auch ziemlich schnell in meinem Kopf. Dank Patrick und Lämpchen - die beide nicht mehr Party machen wollten – haben wir den Abend sehr nett im Andy’s ausklingen lassen und sind dann endlich heim.

Dienstag, August 02, 2005

Berlin05: Montag

Nach einem gemütlichen ausschlafen eine Fahrt zum Potsdamer Platz, zum „Frühstück“ um 14.oo Uhr. Das bestand dann aus einem Allgäuer Schnitzel und einem Russ’n (Weißbier mit Zitronenlimonade). Danach dann einkaufen und noch einen Kaffee und dann ab nach Hause (während Markus zur Arbeit geht).

Dort habe ich dann fast 4 Stunden vergeblich versucht, eine ISDN-Anlage zu installieren, bzw. am Rechner erkannt zu bekommen, leider vergeblich. Und da bis 1 Uhr noch viel Zeit war, habe ich Markus’ Angebot, nach 18 Uhr mit M. zu telefonieren, dankend angenommen. Die letzte U-Bahn zum Potsdamer Platz um 00.40 Uhr habe ich dabei ebenso verpasst wie mein über alles geliebtes CSI um 20.15 Uhr.

Da ich den ganzen Tag nur rumgefaulenzt habe, wollte ich dann mal was tun und zum Potsdamer Platz laufen. Dank zwei Vertreter männlichen Geschlechts habe ich dabei dann auch ganz schnell Berlin kennen gelernt. Die haben mir nämlich freundlicherweise den Weg zum Alex erklärt, obwohl ich nach dem Potsdamer Platz gefragt habe. Freaks…

Als ich dann also am Alex angekommen war, kam mir das ganze etwas komisch vor und ein Anruf bei Markus hat dass dann auch leider bestätigt. Eine halbe Stunde Fußmarsch in die falsche Richtung.

Endlich im QIU angekommen durfte ich noch die Abrechnung miterleben, meinen „Elke am Strand“ habe ich nicht mehr bekommen. [Notiz an mich: Heute die Bahn erwischen!]

Danach der erste Ausflug ins Berliner Nachtleben. Eigentlich wollten wir nur mal eben kurz in die Bar neben an, was trinken und dann heim. Eine SMS vom Lämpchen hat alles das wieder über den Haufen geworfen: „Wir sind im AM to PM“. Als wir da wieder rauskamen, war es schon wieder hell. Vorbei am Restaurant Spreeblick sind wir am Ufer der Spree dann wieder nach Hause gelaufen. Markus nüchtern, ich nach derselben konsumierten Menge an Wodka Red Bull mehr oder weniger besoffen. Sagen wir mal: Ziemlich locker drauf. Eine Guten-Morgen-SMS an M. bekam sofortige Antwort: „Ich wollte dir gerade schreiben […]“ Tja. Ich hab bis halb 5 auf der Tanzfläche gestanden, sie musste um halb 5 aufstehen (nachdem wir bis 01.00 Uhr telefoniert hatten…). Time shifting par excellence.

Berlin05: Sonntag

Acht Stunden Fahrt und irgendwann setzten die Kopfschmerzen ein, keine wirklich schöne Hinfahrt. Auch wenn ich mir die Zeit mit drei Zeitungen und viel Musik um die Ohren schlagen konnte.

Der erste Satz, den ich in Berlin zu hören bekam, war übrigens: „Haste ma’ne Zigarette?“

Mit Kopfschmerzen dann ins QIU und an der Bar gewartet, bis Markus die Abrechnung hinter sich hatte. Dabei durfte ich dann auch einen Teil seiner Mitarbeiter kennen lernen. Um genau zu sein: eine Mitarbeiterin, das Lämpchen.