Donnerstag, September 29, 2005

USA macht es vor, zumindest teilweise: der Bundesstaat Massachusetts wechselt zum OpenDocument-Format und die peruanischen Behörden haben ähnliche Richtlinien zum Wechsel auf Open Source Software verabschiedet, Wien steigt auf Linux bzw. Wienux um, nur in Deutschland tut man sich schwer beim Wechseln.

Dabei ist StarOffice 8 mit unterstützem OpenDocument bereits auf dem Markt - für mehrere Betriebssysteme und deutlich günstiger als das Paket von Microsoft. OpenOffice.org lässt sich dabei allerdings noch ein wenig Zeit zum reifen, immerhin ist der erste Release Candidate draussen und wird vermutlich auch der letzte sein. Immerhin kommt es Ende des Jahres mit deutlich überarbeiteter Oberfläche und neuem Datenbank-Modul. Gute Neuigkeiten also im großen und ganzen. Ich kann es kaum erwarten, endlich das neue OOo zu saugen. Vielleicht hol ich mir heute abend ja schon mal den RC...

Angeblich soll der ja schon verdammt stabil sein...

Mittwoch, September 28, 2005

Und bevor ich's wieder vergesse

Wer noch Gmail bzw. Google Mail-Accounts braucht, bitte melden. Selbes Verfahren wie bei Fanpost: Oben auf "View my complete profile" klicken und dann auf die Email-Adresse. Ich hab grade schätzungsweise so ca. ungefähr 100 Einladungen übrig... (Und ja, ich weiß, dass das ein grammatikalischer Doppel- bzw. Dreifachmord ist...)

Und wenn es nur am Telefon ist: Ich fühle mich bei Dir aufgehoben. Du beruhigst mich, bringst mich ins Gleichgewicht. Danke dafür, dass es Dich gibt. Ich liebe Dich.

Dienstag, September 27, 2005

Forget it, girlie...

Nee nee... Schlimm.
Nichtsahnend sitzt man so im Bus und fährt nach Hause. Auf einmal steigt eine ehemalige Unterstüflerin in den Bus ein und quatscht auf mich ein: Ob ich gut in Mathe wäre, sie bräuchte Nachhilfe.
Als ich das verneine, fragt sie weiter: Chemie? - *hust* (das heisst nein) - Physik? - *doppelhust*.
Ob ich Gitarre spielen könnte, das möchte sie lernen. - Nein. - Was ich so mache. - *Ne Ausbildung zum Fachinformatiker (die Leute, die den Computern sagen, was sie machen sollen)* - Aha. Sie ist ja so ne Computernull. Ob ich ihr das nicht mal erklären könne...

Irgendwie hab ich den Eindruck, es ging nicht um Nachhilfe... *g* Nachdem ich irgendwann mal ne Unterhaltung von ihr mit ihrem Bruder mitbekommen habe, in der sie ihm erklärt hat, er müsste mal - zumindest vom Aussehen - etwas männlicher/erwachsener werden. Und das ist glaube ich etwas, dass ich nicht mehr muss. Wie auch immer. Zum einen bin ich ja vergeben, zum anderen: 11. Klasse??? Hallo? Was will ich mit so einem komischen Kind? Die ist ja nicht mal 18. Und wie schnell hat man heute die Polizei am Hals, wenn man ein kleines Kind zulange anguckt...

Montag, September 26, 2005

Diebe

heise online - Von Göttern und Gehirnen -- Ungewöhnliche Erlebnisse in neuen Spielen: "Ab Oktober will THQ in Krefeld nun den deutschen Spielern Gelegenheit geben, ein Abenteuer der etwas anderen Art zu erleben: Als Kadett Raz gilt es, entführte Psychonauts-Studenten aufzuspüren. Schnell stellt sich heraus, dass hinter den Taten ein wahnsinniger Wissenschaftler steckt, der Gehirne von Studenten für seine Experimente missbraucht. Fortan erlebt Raz in dem Action-Adventure Abenteuer sowohl in einer comicartigen Real-Welt wie auch in fremden Köpfen, die er durchstreift."
Komisch. Irgendwie kommt mir das bekannt vor... Woher bloß?

Sonntag, September 25, 2005

Die Versuchung

Wer mich kennt, weiss, dass ich eigentlich kein kaum Bier trinke. Vielleicht mal ein dreckiges oder Radler, das eine oder andere Mal auch ein Alt- oder Schwarzbier. Aber sonst halte ich mich dann eher an Cola oder Rum mit Cola - neuerdingens ja auch an Wodka-Red Bull oder noch lieber an Absinth-Red Bull.

Allerdings gibt es eine Sache, eine bestimmte Art von Bier, da kann ich nicht wiederstehen. Vielleicht ist das so eine Art Spieltrieb, Triebbefriedigung oder Suchtverhalten, aber Bier in Bügelflaschen wird bei mir grundsätzlich geöffnet und probiert. Wenn der Aufdruck auf der Flasche zusätzlich noch etwas von Klöstern oder Mönchen verkündet, ist selbst für mich als Atheist der Bann gebrochen.

Gierig stürze ich mich auf die kleine, verloren wirkende Flasche, öffne den Bügel mit einem Daumendruck, klappe den Stöpsel ruhig aus dem Flaschenhals. Hastig, aber dennoch ruhig und bestimmt. Die Spannung steigt auf den Höhepunkt. Wird es schmecken?

Diese Bedenken werden von der kaum zu ertragenden Spannung allerdings schneller verwischt, als sie auftauchen können und langsam wandert die Flasche an den Mund. Bisher habe ich noch keine Enttäuschungen bei Bier aus Bügelflaschen erlebt.

Dass das an massivem Konsum von Werner-Comics schon in früher Kindheit liegt, möchte ich jetzt weder explizit ein- noch ausschließen.

Samstag, September 24, 2005

Bei Nacht

Und wieder einmal Wochenende

Nein, so toll ist es eigentlich nicht, abends nach Hause zu kommen, was essen wollen und festzustellen, dass kein Geschirr da ist, dass man benutzen kann, weil diverse Personen des Haushalts ebendieses entweder ungespült in meiner Spüle, auf meinem Herd oder meiner Arbeitsplatte abgelegt haben. Nein, es hat nichts wirklich nettes, abends um 7 anzufangen zu spülen, Müll (von anderen) wegzuräumen, den andere, die genug Zeit hätten, nicht wegräumen.

"Immerhin habe ich die Milchpackungen zusammengelegt"

durfte ich mir heute anhören. Super. Wirklich. Und dann zusammen mit anderem Müll auf einen dreckigen Teller mit zusätzlichem dreckigen Besteck gepackt und vor meine Kaffeemaschine gestellt. PRIMA! Wenn dein Zimmer brennt, dann pinkel ich mal kurz rein und schmeiß dann Brennspiritus hinterher. Immerhin hab ich ein bisschen gelöscht.

Wenn bei mir ein Hase im Zimmer zwischengelagert wird, dann könnte man doch wenigstens erwarten dass, wenn der Hase wieder weg ist, jemand (für den man das macht) vielleicht mal kurz den Dreck zusammenkehrt. Nicht auszudenken, dass dieser jemand den Dreck auch aufkehren oder -saugen könnte.

Aber wahrscheinlich habe ich in dieser Hinsicht viel zu idealisierte Vorstellungen.

Donnerstag, September 22, 2005

it's free

Neuer Stoff, dieser Tage: Opera wird kostenlos. Nette Geschichte, das. Nur ist der Mensch ein Gewohnheitstier und es gibt einfach Dinge, die woanders anders sind. Ich mag meine Shortcuts. Ich kenne meine Shortcuts. Und wenn ich nun mal mit Strg+T ein neues Tab aufmache, dann geht das auch so im Firefox. Im Opera hingegen bekomme ich damit die Option, ein Lesezeichen anzulegen...

Aber gundsätzlich ist Opera nicht verkehrt, auch wenn ich der Meinung bin, dass einige Sachen - insbesondere das Einrichten der Symbolleisten noch überarbeitungsfähig ist. Im FF (und auch im IE) bekomme ich eine klare Übersicht über alle verfügbaren Icons/Menüs etc. Nun denn. Einem geschenkten Gaul... (Aber schick sieht er ja schon aus, muss ich zugeben...)

Mittwoch, September 21, 2005

Zeit gelassen

Ja, ich habe mir ein wenig Zeit gelassen, bis zu diesem Eintrag. Wenn man das Wochenende nett abgelenkt wird und der Rechner aus ist, man den Tag danach noch zu tun hat, dass man nicht zum schreiben kommt, dann ist das einerseits schade, andererseits nicht.

Das Leben ist mehr als eine Liste von Einträgen auf einem Blog, und das ist auch gut so. Ich habe kaum Grund mein fehlendes Leben mit dem Schreiben von nichtigen Einträgen zu verbringen. Das Leben hat mich wieder, so wie es mich kennt. (leicht modifiziertes Zitat einer mittlerweile aufgelösten deutschen Rockgruppe)

Das alles habe ich eigentlich nur einer Person zu verdanken, die das Leben zurück in meinen müden, schlaffen Körper gebracht hat, mir gezeigt hat, dass da draußen doch irgendwas ist, für dass es sich zu Leben lohnt.

Leider gibt es Personen, die das alles nicht verstehen und auf gewisse Weise doch enttäuscht sind - was ich verstehen kann - und versuchen, mein Glück mit wenigen harten Worten, die verletzen, zu zerschneiden und der Meinung sind, meine Gefühle immer noch zu kennen. Meine Gefühle sind und bleiben meine Gefühle. Wie sie aussehen, für wen und was ich fühle ist allein meine Sache. Wer denkt, weil ich meine Gefühle aufschreibe, sie hier der Welt offenbare, er oder sie kennt mich, der hat sich geschnitten. Ich schreibe darüber wie es in mir aussieht, sicher. Aber das hier ist nicht die ganze Wahrheit. Glaubt mir. Das hier ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ihr kratzt an der Spitze, die ich euch zeige. Manchmal sogar noch mehr. Aber seid ehrlich: Ihr glaubt doch nicht, dass ich über alles schreibe, was ich fühle.
Und so gesehen sollte ich vielleicht aufhören, bestimmte Blogs zu lesen.

Sonntag, September 18, 2005

Pflichterfüllung

7.30 Uhr:
Aufstehen, saugen, anziehen. Schwester wecken. Warten bis Schwester wach ist (und angezogen, etc.)

8.15 Uhr:
Wahlgang.

8.30 Uhr:
Wieder zuhause und ab in die Dusche.

Seit 9.10 Uhr:
Warten auf meinen Schatz, der hoffentlich bald kommt...

Samstag, September 17, 2005

Vollmond

Gab es da nicht mal ein Lied über Vollmond? Pe Werner? Jule Neigel? Oder war's doch Gröni oder Klaus Lage?
Aktuelle Forschungen zeigen mir auf Anhieb drei Interpreten: Nena, Gröni und In Extremo. Aber die Melodie in meinem Kopf ist von Herbert G. aus B. Nur stell ich grade fest, dass der Text absolut verkehrt unpassend ist. Seit zwei Wochen.

Einschlafen kann ich davon grade trotzdem nicht. Eigentlich ist war es schade, das Telefonat vorhin zu beenden, selbst wenn sie am Telefon schweigt, kann ich sie leise atmen höre und spüre ihre Nähe. Kaum zu glauben, dass schon zwei Wochen vergangen sind, seit sie einfach so vor meiner Tür stand. Ich kann kaum in Worte fassen, wie glücklich ich gerade bin, auch wenn ich sie nur am Wochenende sehen kann.

Ich hoffe jeden Tag, ihre Stimme zu hören und kann es kaum erwarten, sie endlich wiederzusehen. Ich liebe und werde wiedergeliebt. Nein, dafür gibt es keine kleinen Worte. Und doch fallen mir drei kleine ein, die so klein gar nicht sind. Ich liebe Dich, mein Engel und ich wünsche mir jeden Tag, dass dieses wunderbare Gefühl niemals vergeht.

Fast schon vergessen habe ich die Durststrecke hinter mir, mit dem ständigen Gefühl, irgendetwas falsch gemacht zu haben und auch wenn ich "so vieles glaube und eigentlich doch nichts", so glaube ich, dass es irgendwie Schicksal gewesen sein muss, dass wir uns kennengelernt und zueinander gefunden haben. Es waren so verdammt viele Zufälle dabei im Spiel. Ich habe Dich angerufen und wir haben am ersten Abend zwei Stunden telefoniert. Die Zeit in Berlin, als wir jeden Abend telefoniert haben und uns Stück für Stück nähergekommen sind. Dein Unverständnis, wie man für eine Stimme am Telefon Gefühle entwickeln kann. Nein, sie waren nicht die gleichen wie jetzt, aber irgendwie wusste ich, dass ich Dich sehen musste.

Als ich Dich das erste Mal sah, war es um mich geschehen. Vielleicht dachte ich zuviel oder zu wenig nach, ich über- und unterinterpretiert und schon bei unserem ersten Treffen gewusst, dass ich nur noch Dich will. Umso größer der Schock als Du mir gesagt hast, Du würdest nicht das gleiche fühlen - oder zumindest nicht so stark wie ich. Als Du mir ein Messer in eine Wunde gestoßen hast, die andere schon vor so langer Zeit geöffnet haben.

Zwei Wochen lang habe ich mich toter gefühlt als ein Zombie, leerer als ein Vakuum und trockener als die Wüste. Du standest (fast) einfach so vor meiner Tür und hast mich in den Arm genommen. Butterweich war für meine Knie eine Untertreibung, und mit meinem Zittern am ganzen Körper hätte ich auf der Straße des 17. Juni Kies plattklopfen können. Nicht einmal die Karte von dir konnte ich nicht ohne (technische) Hilfe aus ihrem Umschlag befreien.

Ich bezweifle, dass Du geplant hast, hier zu übernachten, aber wenigstens bist Du nicht völlig übermüdet mitten in der Nacht nach Hause gefahren. Und ich habe keinen Herzinfarkt bekommen, nachdem ich fast schon panisch bei Dir angerufen habe und dein Bruder mir gesagt hat, Du wärest nicht wieder heimgekommen. Es war der schönste Abend, den ich mir vorstellen konnte und ich durfte - mit Dir im Arm - wieder aufwachen.

Und jedesmal wenn ich ein ganz bestimmtes Lied höre, bekomme ich feuchte Augen, eine nachdenklich-traurig-fröhliche Stimmung, es ist kaum zu beschreiben. Wie nennt man denn die Stimmung, in der man von leisen Tönen Gänsehaut bekommt und es einem kalt den Rücken herunterläuft, bevor die Kälte von einem ganz warmen Gefühl von innen heraus vertrieben wird? In der man sich vor lauter Freude mitten auf die Straße stellen möchte und sein Glück hinausschreien möchte, teilen möchte. In der man trotzdem nachdenklich in der Dunkelheit geschlossener Augen einfach nur leise lächelt und hofft, dass es niemals aufhört.

Ich weiss, dass ich es schon gesagt habe, aber ich muss es einfach nochmal tun, das weisst Du: Ich liebe Dich. (Und gerade jetzt läuft das Lied und mir laufen kalte Schauer den Rücken herunter).

Freitag, September 16, 2005

Top 40 Suchbegriffe uniq
lustige geschichten schweineschlachten2
auspeitschen1
halle berry catwoman kostüm gerissen1
poppstar1
die perfekte blähung1
wie weit willst du gehen mein hungriges1
cdu wahlkonzept1
eva briegel bauch1
farin urlaub profile1
okio hotel geschlafen1

Nein, ich weigere mich, den einen oder anderen Suchbegriff der hierhergeführt hat, zu verstehen. Aber der beste taucht in dieser Liste nicht auf (scheinbar wird die AOL-Suche hier nicht mitausgewertet):
Homepage mit Nacktbildern von meiner Freundin
Mal ehrlich: Das kann so nix werden. Wie sollen die denn wissen, wer da am Rechner sitzt? Obwohl... AOL....!?! Aber woher wissen die dann, wer die Freundin von dem Kerl ist? (Siehe letzte Frage...) Und leider will die AOL-Suche bei mir nicht funktionieren (muss man dazu über AOL eingewählt sein?), denn ich würde echt gern mal wissen, wie die gefundenen Seiten drumherum so aussehen... Bei dem Kontext *g* Aber bei Google taucht meine Seite da gar nicht erst auf, bei YAHOO! liege ich auf Platz 55. Mit lauter Schmuddelseiten drumherum.

Rettet die Wahlen!

Leute, geht wählen. Wenn ihr nicht wisst, was ihr wählen sollt, kreuzt einfach alle Parteien an, die ihr kennt. Vielleicht auch alle, die ihr nicht kennt. Oder schreibt eine (vielleicht eure eigene) Partei, euren Sportverein oder Lieblingsfußballverein oder euer Lieblingsrennteam darunter und macht ein Kreuzchen daneben.

Wenn ihr nicht wählen wollt, macht es trotzdem. Tut euch einen Gefallen. Gebt ihr keine Stimme ab, unterstützt ihr damit auch die extremen Parteien jeglicher Coleur, denn eure Stimme taucht an keiner Stelle auf und wird anteilig auf jede Partei verrechnet. Und davon profitieren vor allem die extremen Parteien wie REP und NPD etc.

Gebt ihr eine ungültige Stimme ab, so wird diese zwar als abgegebene Stimme gewertet, aber keiner der Parteien zugerechnet. Damit unterstützt ihr wirklich niemanden, nicht mal unbewusst.

(Ich glaube, die Anzahl der ungültigen Stimmen dürfte am Sonntag ähnlich hoch ausfallen wie bei den vorletzten Präsidentschaftswahlen in Übersee... Allerdings hoffe ich, dass auch die Wahlbeteiligung deutlich höher ausfallen wird, als die letzten Jahre).

Wer unbedingt eine gültige Stimme abgeben möchte, aber noch nicht genau weiss, wem er sie geben möchte:

  • CDU: Die erste Frau an der Macht.
    • CONTRA: Einmarsch im Irak und Ausschluss aus der Türkei aus der EU, Erhöhung der MwSt
    • PRO: Ein gerechtes Steuermodell, dass Privatpersonen entlastet
  • SPD: Schrödi und seine Kumpels
    • CONTRA: Derzeitige Arbeitsmarktlage, teilweise sonderbare Gestalten und Schönredner (Clement)
    • PRO: Die begonnen Reformen sollte zuende gebracht werden, Friedenskanzler, EU-offen
  • PDS/Die Linke: Stasipartei
    • CONTRA: Deren sozialistisches Modell ist längst überholt
    • PRO: -
  • FDP: Die radikal-liberale Tuckenpartei
    • CONTRA: Westerwelle. Sehr Arbeitnehmerunfreundliche Partei
    • PRO: -
  • B90/Die Grünen
    • CONTRA: Keinerlei wirkliche Regierungskompetenz (leider), Trittin (wobei der einem auch fast schon leid tun kann), unrasierte Ökofrauen (ACHTUNG: blöder Klischee-Witz! aber der musste sein ;P )
    • PRO: Fischer als Außenminister, Ausstieg aus der Atomkraft, Schöne Windräder, Unterstützung/Förderung von alternativer Energiegewinnung
  • DIE PARTEI
    • CONTRA: Ich zweifle eine Regierungskompetenz ernsthaft an. Wobei man ja weiss, das Komiker u.ä. recht intelligente Menschen mit einem Blick für Schwachstellen sind
    • PRO: Wiederaufbau der Mauer, Legalisierung von Schleichwerbung
  • APPD (Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands)
    • CONTRA: Too punk. Wer den Werbespot gesehen hat, weiss was ich meine. Doppelt so unfähig wie DIE PARTEI und extrem wie die NPD - nur halt in die andere Richtung
    • PRO: Zonenaufteilung Deutschlands, Freibier für alle und freien Drogenkonsum
Ich hoffe, diese kleine Übersicht kann euch helfen, am Sonntag eure Stimme richtig abzugeben und verabschiede mich dann erstmal mit freundlichen Grüßen bis zum nächsten Eintrag.

Donnerstag, September 15, 2005

Sehr nett.

Sturmfrei und mal wieder läuft alles aus dem Ruder. Zuerst in der Firma den Server abgeschossen (zweimal), dann einen Versuch gestartet, den Rechner von meinem Privat-Ossi wiederzubeleben - Mainboardschaden. Wenigstens hat er noch Garantie.

Nervig ist dann, wenn man eigentlich grade ins Bett schlüpfen will und das Handy klingelt: "Kannst Du mir vier Pakete Zeitungen da und da hinbringen?" Natürlich nicht mit einem Wagen - den will meine Schwester ja nicht benutzen und ich will ihn nicht wieder mit heimschleppen müssen. Also nur drei Pakete auf die Schulter und weggebracht, den Papiermist.

Zum Glück muss ich ihn nicht mehr austragen...

Dienstag, September 13, 2005

Warum bin ich so fröhlich?

Und warum kann ein Mensch nach nur 4 Stunden Schlaf frisch und munter sein, wenn er es manchmal nicht nach 12 Stunden ist? Vielleicht wegen Gründen. Vielleicht weil es ihm extrem gut geht.

Mögliche Gründe wären:

  • Sturmfrei ab morgen für eineinhalb Wochen
  • Mein Besuch am Wochenende
  • Was spannendes und herausforderndes zu tun auf der Arbeit (zumindest herausfordernd ;-) )

Eine ziemlich angenehme Gesamtsituation eben. Ich glaube nicht, das irgendjemand (Markus) grade irgendeine Möglichkeit finden dürfte, mich als "Depri-Kellerkind" zu bezeichnen. Ich hoffe jeden Tag, dass das noch lange so bleiben wird.
Aber Markus hat - unfallstatistikbedingt - momentan eh ganz andere Probleme. :-(

Montag, September 12, 2005

ein schönes Wochenende

Ja, da sitze ich nun wieder, wieder auf der Arbeit und alleine. Doch das letzte Wochenende kann mir niemand nehmen. Ein Tag am See - bei diesigem Wetter und ohne Sonne - aber eigentlich war sie ja doch da und lag neben mir.

Wenn Silbermond das ganze nicht schon so treffend beschrieben hätte, würde ich hier jetzt sicherlich selbst etwas schreiben und mit Sicherheit werde ich das auch noch tun. Für's erste aber bin ich viel zu geschafft - nachdem ich gestern wieder zuhause war, habe ich noch bis halb eins gebraucht, um noch die eine oder andere Sache für die Firma zu Ende zu bringen. Zeitdruck ist bisweilen ein wenig nervig, aber eigentlich ok.

Ich hänge hier also bei der Arbeit noch ein wenig meinen Gedanken nach und höre dabei immer und immer "Das Beste" weil es einfach so ist. Ich fühle mich durchschaut und geliebt und einfach nur gut glücklich. Schade nur, das Wochenenden immer so kurz sind. Aber demnächst ist ja Urlaub und mein Geburtstag. Und hoffentlich bekomme ich dann auch Urlaub...

Und dass Du mir nach so langer Zeit einfach so passiert bist, ist das größte Glück, dass ich erfahren darf. Ich liebe Dich.

Donnerstag, September 08, 2005

Ich weiss, dass Du heute abend hier lesen wirst, was mir die ganze Woche so durch den Kopf gegangen ist. Aber ich muss gestehen: es ist nicht viel und das meiste davon habe ich Dir in endlosen Stunden, die viel zu schnell vorbei gingen, am Telefon erzählt. Ich glaube, ich kann aber viel besser schreiben, was ich fühle, als darüber zu reden und deshalb ist das hier für Dich:

Der Stress auf der Arbeit, wenn mal mal wieder nichts funktioniert, wenn ich mich vom Wetter, dass Du so magst, erschlagen fühle, dann muss ich nur die Augen kurz schließen und ich sehe Dich vor mir. Dann geht es mir gut. Wirklich gut. Dann könnte ich Bäume ausreißen und im strömenden Regen tanzen.

Und dann huscht ein Lächeln über mein Gesicht, dass ganz tief in mich hineinwandert und dort bleibt. Und jedesmal wird es mehr. Ich kann kaum noch erwarten, Dich morgen wiederzusehen und mit Dir ein paar schöne Tage zu verbringen, Dich im Arm zu halten, Dir zuzusehen, wie Du redest und lachst. Wie Du mich versuchst böse anzusehen, wenn ich einen dummen Witz mache.

Ich weiss, ich mache viel zu viele davon und ich hoffe, Du nimmst es mir nicht krumm, denn ich versuche, mich zu bessern und mit deiner Hilfe werde ich das bestimmt auch schaffen, denn Du tust mir so gut wie schon lange nichts mehr. Und dafür liebe ich Dich.

Mittwoch, September 07, 2005

Berufskrankheit?

Bin ich eigentlich der einzige, der, auch wenn er nicht grade QuellText schreibt, anfängt, CamelCase zu schreiben? Was ein Glück, dass ich das dann aber sofort merke. Ein wenig dämlich ist es aber schon.

Endlich

Gestern kam der neue Hosen-Newsletter. Am 18.11. und am 2.12. muss ich dann entweder Amazon bemühen oder mal einkaufen gehen. Am 18.11. kommt die neue CD aus dem Wiener Burgtheater - unplugged - und im Dezember die DVD dazu. Ausserdem wird irgendwann Ende November das Konzert auf MTV gezeigt.

Es ist schon ärgerlich. Seit 8 Jahren warte ich auf ein Unplugged-Konzert der Hosen und wenn es soweit ist, dann findet es in Österreich statt, die Kaufoptionen werden verlost und ich bin - zum Zeitpunkt des Kaufenmüssens pleite. Aber alleine da hin wäre auch nicht wirklich das wahre gewesen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Releases.

Dienstag, September 06, 2005

Wochenendstimmung

Das Wochenende wird wohl ein sehr schönes werden. Gemeinsames Einschlafen, gemeinsames Aufwachen. Zweimal. Aber ich weiß noch nicht, ob ich jetzt am Samstag eine Überraschung (wenn die Sonne scheint) oder ein Massageprogramm (sollte sie nicht scheinen) vorziehen würde. Wobei die Überraschung die Massage ja nicht ausschließt - hab ich gehört ;-).

Ich bin glücklich. Auch wenn ich das alles immer noch nicht glauben kann. Aber das gibt sich noch. Bei uns beiden.

Augenblicklich bin ich ein wenig verschlafen. Das monotone Rauschen der Kanalreinigung wirkt einschläfernd. Ausserdem ist es - für meine Verhältnisse - wieder einmal viel zu warm. Aber das stört mich nicht. Mich kann momentan eigentlich gar nichts stören. Für jemanden, der die letzten Wochen eine Laune hatte, auf die der Teufel neidisch wäre, ein Sinneswandel um 180°. Danke. Danke dafür, dass es Dich in meinem Leben gibt.

Sonntag, September 04, 2005

Liebes Tagebuch,

es kommt mir gerade so vor, als fängt gerade ein neues Leben für mich an. Morgen komme ich in die Schule. Leider hat mir keiner einer eine Schultüte gebastelt. Auch nicht Markus. Das ist in Berlin irgendwie untergegangen. Ein bisschen schade ist es schon. Weniger schade ist es, dass eine andere Person, die ich aus meinem Leben verbannt habe, das auch nicht getan hat (eine Schultüte basteln).
Also geht's morgen frisch (je nachdem wie lange es noch dauert, bis das Telefon endlich klingelt) und munter auf zum dritten ersten Schultag.

Also dann: Let's rock.

Samstag, September 03, 2005

Besuch, überraschender, aber sehr netter Besuch. Die schönste Überraschung seit Jahren und dazu das Geschenk des schönsten Morgens, den man sich vorstellen kann: Mit einer geliebten Person im Arm aufzuwachen.

Jetzt sitze ich hier, höre Eric Clapton und bin einfach nur glücklich. Mein Kaffee und ihr Tee, heute morgen gekocht, sind unberührt und kalt. Getrunken hat keiner.

Freitag, September 02, 2005

Die Nichtexistenz der Gegenwart

Vorwort

Warum ausgerechnet so was philosophisches? Bestimmt nicht weil ich in Ethik so gut war. Nein, einfach aus Spaß am Denken. Eine Überlegung die mir so einfach mal irgendwann durch den Kopf geschossen ist. „Die Gegenwart kann gar nicht existieren!“

In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich meine Überlegung zu „Papier“ gebracht, besser gesagt, darauf hingewiesen, dass ich eine solche Theorie mit mir herumschleppe. Dabei kam ich auf die Idee, eine „Ausschreibung“ auf meinem Blog zu starten – wer möchte dass ich dieses Gedankenspiel zu Papier bringe, der sollte mir eine Email schreiben. Weibliche Leserinnen – von denen ich nicht einmal ahnte – waren aufgefordert, Nacktbilder (eigentlich von sich selbst) einzusenden, um eine Veröffentlichung zu „erkaufen“. Etwa fünf Stunden nach Veröffentlichung der Aufforderung befand sich tatsächlich eine Email in meinem elektronischen Postkasten, richtig beschriftet und mit Anhang.

Und da ich dazu neige, meine Versprechen einzulösen, solange ich es kann, folgt nun die Erklärung.



Begriffsklärungen

Bevor ich damit beginne, haarsträubende Theorien aus dem Ärmel zu schütteln, vorab eine kleine Begriffsklärung und ein paar einleitende Worte zum Thema.

Vergangenheit ist die Zeit vor der Gegenwart

Gegenwart ist das zeitliche Jetzt (zwischen Vergangenheit und Zukunft) sowie das räumliche Hier. Sie setzt ein Subjekt voraus, das bestimmte Raum-Zeit-Koordinaten als seine Gegenwart und Personen und Objekte darin als gegenwärtig wahrnimmt und definiert. Der Zeitrahmen der Gegenwart beträgt psychologisch betrachtet circa 3 Sekunden. 1

Zukunft ist die Zeit nach der Gegenwart.



Unter der Gegenwart versteht man häufig eine größere Zeitspanne die von einer Sekunde bis zu einem Jahrzehnt ausgelegt werden kann. Synonym zum Begriff der Gegenwart wird auch „zeitgenössisch“ verwendet. Dieses ist besonders im Bereich Kunst und Kultur gebräuchlich. Die Literatur der Gegenwart ist auch „zeitgenössische Literatur“.

Allerdings soll es in dieser Abhandlung nicht um diese Interpretation der Gegenwart gehen, sondern um die die eigentliche Bedeutung der Gegenwart:

die Gegenwart als kleinster Punkt der Zeit.



von der Mathematik...

Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich
und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung
auf irgendeinen äußeren Gegenstand.“

-Isaac Newton, 1687



Die Zeit wird im allgemeinen als eine lineare Funktion betrachtet. Sie beschreibt eine gleichförmige Bewegung. Sie ist die Grundlage für Geschwindigkeitsrechnungen jeglicher Art. Ob es um atomaren Zerfall oder die Geschwindigkeitsmessung im Auto geht, ohne eine konstante Richtgröße wäre nicht von alledem berechenbar.

Eine lineare Funktion lässt es zu, an einer beliebigen Stelle eine Tangentensteigung zu ermitteln, das heisst, rechnerisch zu bestimmen, „in welche Richtung der Punkt zeigt“. Dass dieses zwar rechnerisch möglich, aber rational gesehen einfach eine Unmöglichkeit darstellt, sei dahingestellt. Fakt ist, dass in diesem einen Punkt, betrachtet man ihn losgelöst von seiner Funktion – und das tut man bei der Differenzierung – keine Information über seine Richtung vorliegen kann. Es gibt keine.

Nun mag jemand, der im Unterricht aufgepasst hat, sagen: „Aber es wurde uns doch erklärt: Die Steigungswerte resultieren aus der Annäherung zweier unwahrscheinlich dicht nebeneinanderliegenden Punkte auf dem Graphen“. Sicherlich richtig. Aber bildet man den Wert der Steigungsfunktion an einem beliebigen Punkt x des Ursprungsgraphen, existieren keine zwei angenäherten Punkte. Die geführte (und bewiesene) Rechenoperation ist haltlos – ein durch und durch theoretisch ermittelter Wert.



...zur Zeit

Folgt man diesem Schluss und überträgt ihn auf die Zeitrechnung, die ja eine lineare Funktion ist, und nimmt an, dass die Gegenwart ein Punkt auf dieser Funktion sei, kann dieser Punkt keinerlei „Richtungswillen“ aufweisen, der zeigen würde, dass die Funktion von der Vergangenheit in die Gegenwart läuft. Genauso wenig kann dieser Punkt weder das Gegenteil aussagen, noch irgend etwas anderes. Gäbe es also die Gegenwart, wäre das ein Stillstand der Zeit, das Ende jeglicher Existenz. Ein Stillstand der Zeit wäre gleichbedeutend mit einem Stillstand der Elektronen, die um die Atomkerne rasen, was wiederum jegliche Materie (und Antimaterie) kollisieren und kollabieren ließe. Dieses wiederum würde, wie bereits erwähnt, das Ende jeglicher Existenz bedeuten.

Ein weiterer Punkt, der für die Nichtexistenz der Gegenwart spricht, ist die Unmöglichkeit, auch nur eine kleinste Handlung in der Gegenwart als kleinstem Punkt der Zeit zu vollenden. Nicht einmal einen kleinsten Gedanken kann man fassen, ohne dass er, während er gedacht wird, auch schon Vergangenheit ist. Ganz zu schweigen von einer körperlichen Aktion, die zuerst im Kopf, dann im Körper voranschreitet und sich damit sowohl (im Kopf) in der Vergangenheit befindet, als auch (im Kopf) in der Zukunft




q.e.d.

1Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenwart

Donnerstag, September 01, 2005

Zuhause. Angenehm kühl. Langeweile macht sich breit. Morgen wird's wohl etwas länger dauern, Datenbanken auf R5-Servern sind wohl nicht ganz so glücklich, mit R6-Clients bzw. Designern bearbeitet und traktiert zu werden.

Ende vom Lied: Installation vom R5-Set. Erster Eindruck: Es sieht hässlich aus. Zweiter Eindruck: Angenehm schnell. Morgen dann also eine schnuckelige 600MB-Datenbank anlegen und mit R5 bearbeiten. Hope that works! Ach ja: Nebenbei noch ein bisschen in den PHP-Files von Typo3 rumpfuschen. Nein basteln. Ach nee. Das darf ich nicht sagen. Okay, ich arbeite dran.

ein Fest für die Sinne

Die Reklameindustrie hat eine neue Werbeheldin: Statt auf 90-60-90-Models setzen die Unternehmen vermehrt auf ganz normale Frauen. Mit Erfolg: Bei den Kundinnen kommen die kurvenreichen Kampagnen gut an.

Hoffentlich bleibt es nicht nur ein Trend. Nicht schöne Frauen angucken, das ist ja schließlich ein Dauerbrenner. Nein, ganz ehrlich: Ich finde es klasse, dass die Wirtschaft endlich erkannt hat, was Frauen sehen wollen. Und der eine oder andere Mann (ich zum Beispiel) sieht das bestimmt auch lieber. Schluss mit dem Gejammer á la „Ich bin zu dick“ - und überall gucken die Knochen raus.

Nein, was die Industrie den Leuten versucht zu verkaufen bewirkt zwar einen steigenden Absatz in Schönheits- und Schlankheitsprodukten, führt aber bei vielen - zu vielen - Frauen zu einem verzerrten Selbstbildnis und immer noch viel zu oft zu krankhaften Essstörungen.

Leider gibt es immer noch Männer, die es nicht erkannt haben und vielleicht auch nie erkennen werden, dass wahre Schönheit wirklich von innen kommt. Der Rest ist absolute Nebensache. Wer seine Frau und Freundin nach dem Ideal einer Werbekampagne aussucht, der ist wahrscheinlich auch der Meinung, die Erde ist eine Scheibe und wenn er genug Krombacher trinkt, rettet er den Regenwald.

Ganz ehrlich: Was will ich mit einer Frau, bei der ich Angst haben muss, dass sie zusammenbricht, wenn ich sie anfasse? Wer möchte sich im Bett gerne an (fast) blanken Knochen stoßen und schrubben? Wer will eine Frau die „beim poppen klappert“? (Sorry, für die Ausdrucksweise, aber was wahr ist, muss wahr bleiben)

Und wer jetzt meint, ich schreibe das alles nur, weil sowas bei Frauen gut ankommt, ich mich einsam fühle und das ganze nur immer und immer wieder behaupte, um wenigstens irgendeine abzuschleppen, der kennt mich schlecht.

Schade nur, dass das ganze vermutlich nur ein Trend bleibt. Etwa solange, bis es alle erkannt haben und nachmachen. Dann muss wieder das Model her, um eine neue Kampagne hervorzuheben.



Siehe auch folgende sehr nette Links: