Freitag, Dezember 23, 2005

Frohe Weihnachten.

Dieses Blog wird (vorraussichtlich) erst im Januar wieder neue Beiträge erhalten, die Weihnachtsfeiertage und zwischen den Jahren werde ich größtenteils wenig bis keinen Zugang zum Netz haben, da ich beabsichtige die Feiertage mit meinem Schatz und unseren Familien zu verbringen.

Donnerstag, Dezember 22, 2005

Jetzt hab ich Dich!!!

Verdammter Lieber Internet Explorer!

Warum kann jeder verdammichte Browser (abgesehen von LYNX und Co.) CSS2 fast richtig darstellen? Warum kann jeder andere Browser Kindelemente steuern und :hover auf alle Elemente anwenden?

Warum machst Du so ein beschissenes Geflacker in Hintergrundbildern der Liste, wenn ich Suckerfish-Dropdowns verwende (mit Hintergrundbilder in Liste ODER Link und CSS-Sprite-Rollovern)? Warum musste ich jetzt extra für Dich die verschachtelte Liste umbauen und statt einer untergeordneten Liste DIVs einbauen?

Aber jetzt hab ich Dich! Du kommst jetzt nicht mehr weg! Jetzt ist Schluss. Nachdem ich ein neues JavaScript, NUR FÜR DICH geschrieben habe, dass mir die CSS-Childselektoren ersetzt und fast eine Woche an dem Mist rumtüfteln musste, ist es vorbei. Du A****!

Lern CSS!

Wer bin ich?

  1. 50%: Yehuda Levi
  2. 43%: John von Neumann
  3. 42%: Luc Besson
  4. 40%: George F. Kennan
  5. 40%: Osama bin Laden
  6. 39%: David Beckham

Zumindest sagen die das. Aber man muss ja nicht alles glauben, oder? Ich wurde ja immerhin auch schon mit Martin Kesici und dem Torhüter der englischen Nationalmannschaft verglichen.
[gefunden bei der unvergleichlichen Pia]

Mittwoch, Dezember 21, 2005

Was wäre, wenn...

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Kopie Ihres Körpers anfertigen lassen - eine Kopie, die genauso aussieht, genauso handelt und genauso denkt wie Sie. Eine Kopie jedoch, deren Lebenszeit auf wenige Tage oder gar Stunden begrenzt ist. Was würden Sie mit dieser Kopie tun? Oder anders gefragt: Was würde diese Kopie mit Ihnen tun?

Irgendwie hat mich der Anleser hinten auf dem Taschenbuch "Copy" von David Brin fast sofort zum Kauf animiert, wäre da nicht "Toxic" von Mark Sullivan gewesen, das mich kurz, aber ebenso gewalttätig (wenn man das bei Büchern so bezeichnen kann) in seinen Bann gezogen hatte.

Am Ende fiel die Entscheidung (aufgrund des Themas) dann für David Brin und seine Golems. Von gestern bis heute hab ich etwa 5 Stunden daran/darin gelesen und bin mittlerweile auf Seite 296 von 686 und ich kann nur sagen: das Buch fesselt mich, wie es einst die Bücher von Stephen King getan haben.

Es spielt alles in einer nicht näher datierten Zukunft, man darf aber davon ausgehen, dass es etwa 2100 bis 2150 n.C. sein dürfte.
Kaum ein Mensch geht noch selbst arbeiten, da man in der Lage ist, eine "lebendige" Tonkopie von von sich herzustellen, einen "Golem" oder "Dito". Diese Kopien haben eine kurze Lebenserwartung von 24 Stunden, danach kann der „Besitzer“, die Realperson bei Verlangen einen Erinnerungsinload vornehmen.

Die Welt, in der Albert Morris, ein Privatdetektiv ermittelt, ist eine Welt, in der sich de Sade sofort wohlfühlen würde, Golems werden zum Vergnügen (nicht nur sexueller) Grenzerfahrungen benutzt, der Mensch darf seinem Vergnügen nachgehen.

Fazinierend und spannend, mit (schon jetzt) überraschenden Wendungen.

Montag, Dezember 19, 2005

Persönlichkeit vs. "The State"

Ich war schon Papst und jetzt bin ich Deutschland. So langsam habe ich Mühe meine diversen Persönlichkeiten auseinander zu halten, ehrlich. Warum sollte ich Claudia Pechstein oder Albert Einstein sein wollen, warum Xavier Naidoo oder Günther Jauch?

Warum sollte ich überhaupt das Gefühl haben wollen, irgendjemand anders zu sein?

Warum sollte ich – wenn ich ja die Kampagne bin – ein Logo haben wollen, dass aussieht wie ein Haufen Sch****e in Deutschlandfarben?

Was will uns das Logo sagen – Deutschland ist Scheiße, vergesst den Rest? Und warum verkaufen die den „Scheiß“ auch noch? Wer will den so einen Haufen-Anstecker denn haben, bzw. wer traut dich denn, so einen zu verschenken, denn einzeln kann man im Shop der Kampagne nichts kaufen.

Nett“ finde ich allerdings: Die Seite basiert auf Flash. Ein Seitenwechsel kostet durch eine wunderbare Flash-Animation mal mindestens zwei Sekunden – für Inhalte, die so lange nicht bräuchten.

Davon abgesehen: Die Zugänglichkeit der Seite hält sich damit extrem stark in Grenzen. Sind Sehbehinderte etwa nicht Deutschland? Warum sind die Seiten der Agenturen aus dem Impressum bis auf eine Ausnahme (die „technische Betreuung“) nicht barrierefrei?

Nein, ICH BIN NICHT DEUTSCHLAND und ich will's auch gar nicht sein.

Ich lebe hier, weil ich hier geboren wurde, mehr nicht. Mein Patriotismus hält sich in starken Grenzen und in den Vereinigten Staaten von Amerika würde ich wahrscheinlich als Vaterlandsverräter beschimpft, aber das ist mir egal.

Nein ehrlich. Ich lebe lieber hier als woanders, aber ich sehe unser Land den Bach hinuntergehen. Ich habe ein halbes Jahr lang zuhause sitzen und Zeitungen austragen müssen, hätte ich nicht meine Abi-Prüfungen versaut, wären wahrscheinlich anderthalb Jahre daraus geworden.

Ich kann gut darauf verzichten, Weltmeister zu sein, ich kann darauf verzichten, jeden Abend wegzugehen (was ich sowieso so gut wie nie gemacht habe). Ich kann auch darauf verzichten, das große Geld zu verdienen, solange es zum Leben reicht.

Vielleicht war es das, was Schröder nie verstanden hat: Es gab, gibt und wird keine geben – mangelnde Reformakzeptanz. Das Problem ist doch folgendes: Wenn ich Einschnitte auf der einen Seite hinnehme, dann erwarte ich auch, dass auf einer anderen Seite etwas passiert. Genau das hat die rot-grüne Regierung aber nicht zustande gebracht.

Schröder hatte ein Volk von Menschen, die gewillt waren, Einschnitte hinzunehmen, solange sich damit die Gesamtsituation verbessern lässt. Er hat eine Chance verspielt und eine zweite bekommen. Die hat er dann dieses Jahr, genauso leichtsinnig wie das erste Mal, auf's Spiel gesetzt und gedacht, wenn ich nur mutig bin, reicht das, ich gewinn' schon und bleib noch ein Jahr – oder fünf oder so.

Vielleicht hätte ihm jemand erklären sollen, dass Mut alleine in der Politik nichts bringt. Sonst säßen ja jetzt „Die Partei“ und die APPD im Bundestag und wir hätten eine hübsche Zonenaufteilung (APPD), Freibier (APPD), legalisierte Schleichwerbung (Die Partei) und die Mauer wieder (Die Partei).

Haben wir aber nicht. Und bevor ich nächstes Jahr zur WM erklärt werden, wander ich lieber aus. Bundeskanzlerin bin ich / sind wir ja schon.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Der im Jahr 2000 gegründete Klingelton-Anbieter Jamba muss nun ohne seine Gründer auskommen, denn Oliver und Marc Samwer suchen sich ein neues Betätigungsfeld. Im Mai 2004 hatte das US-Unternehmen Verisign die Jamba GmbH übernommen.

Supie. Was kommt als nächstes? Die beiden waren schon mal eine Auktionsplattform, dann ein Klingelton-Frosch, werden die beiden jetzt Suchmaschinen, weil die grade "in" sind? Mit Klingeltonwerbung und Versteigerungsportal? Vielleich kaufen die zwei ja auch Google und übernehmen die Weltherrschaft, so wie Pinky und Brain.

gefunden bei: www.golem.de

Freitag, Dezember 16, 2005

Nach ihm die Sinnflut

Das neue Curse-Album rockt. Zwar ist auch der eine oder andere Titel drauf, der mich nicht so vom Hocker haut, aber alles in allem ein relativ stimmiges Album mit deutlich ruhiger werdenden Songs. Kein "Gangster Rap" mehr, zumindest viel weniger.

Trackliste:

  1. Einklang
  2. Der Fluch
  3. Gangsta Rap
  4. Liebe feat. Vanessa Mason
  5. Nimm's leicht feat. Pete Rock
  6. Gegengift (Acapella)
  7. Struggle feat. Samir
  8. Wir erwarten zu viel
  9. Links, Rechts feat. Italo Reno
  10. Heilung
  11. Herbstwind
  12. Spiritual feat. Patrice
  13. Münze des Glücks
  14. Broken Language Reloaded feat. Samy Deluxe
  15. Kein Weg zurück
  16. Flutlicht feat. Black Thought
  17. 24
  18. Mein Leben

Das Album beginnt ähnlich wie bereits "Innere Sicherheit", mit einem Lied, mit dem Curse sich mal wieder selbst feiert ("Der Fluch"). Das sollte man eigentlich auch schon ohne das Lied zu hören wissen ;).

Gangsta Rap ist meines Erachtens nicht ganz so toll, dafür aber die erste Single-Auskopplung. Ich hoffe nur, dass die nächste dann ein Track aus der Mitte sein wird, denn ab dem vierten Track wird es dann immer ruhiger, die Höhepunkte der CD liegen für mich in den Tracks 7-9, sowie Nr. 14. Leider wird die CD am Ende mit Samy Deluxe und ein paar anderen harten Tracks nicht ganz so ruhig abgeschlossen. Ich finde, das trübt den Eindruck des relativ nachdenklichen Albums.
Die Tracks an sich sind ja nicht schlecht, aber ich denke, man hätte durchaus einen etwas konsistenteren Spannungsbogen aufbauen können.

Mittwoch, Dezember 14, 2005

Ganz großes Tennis

Wo fange ich am besten an? Bei „gestern“:

Gestern hatte mein Zug wieder einmal Verspätung. Diesmal sogar ganze zehn Minuten, dabei reichen schon fünf, um fast schon sicher zu verhindern, dass ich meinen Anschlusszug bekomme. Netterweise hat mich der Schaffner, den ich bei der Fahrkartenkontrolle gleich ausgequetscht habe (man muss so früh wie möglich einem Schaffner möglichst dringlich ausmalen, dass der Anschlusszug furchtbar wichtig ist, dann hat man eventuell Glück und der Zug wartet) darauf hingewiesen, dass der erste Teil, des Zuges, mit dem ich fahre, mein gewünschtes Ziel auch anfährt. Ohne Umsteigen. Sehr nett, der Mann, denn im Internet habe ich davon nie etwas lesen können.

Aber heute morgen begann alles damit, dass ich ohne meine Liebste heute morgen gnadenlos verschlafen hätte. Der die Wecker haben zwar geklingelt, aber ich hab' sie einfach abgeschaltet. Dann ein kleines Frühstück, Zähneputzen und ab zum Bahnhof. Normalerweise fährt mein Zug um 5.35 Uhr. Bisher jedenfalls. Zum Glück habe ich meine Liebste etwas zur (eigentlich unnötigen) Eile animiert. Um 5.30 Uhr am Bahnhof – wir bogen gerade auf das erste Gleis ein – dann die Durchsage, dass mein Zug einfährt. Dann aber nichts wie die Beine unter den Arm und los. Am Gleis blieb dann noch ein kurzer Moment für einen Blick auf den Fahrplan. 5.31 Uhr Abfahrt.

Na toll: Fahrplanumstellung am 11.12. und ich wusste von nichts. Sonst hätte ich gestern ja auch noch mal gucken können noch mal geguckt. Aber es ist ja zum Glück alles gut gegangen...

Und dann war da noch der Bulle Polizist im Bus, der die Holsteröffnung auf der rechten Seite seiner Jacke geöffnet hatte, so dass seine Knarre Dienstwaffe frei rausbaumelte. Zusätzlich hat er sich dann auch noch mit dem rechten(!) Arm oben an der Haltestange festgehalten. Ein versierter Mensch hätte ihm damit ohne große Schwierigkeiten seine Waffe entwenden können.

Es heisst doch immer: „Dümmer als die Polizei erlaubt“, ausserdem dachte ich, die nehmen nur noch Abiturienten. War es vielleicht einer, der sich mit der Wumme dann mal so richtig cool fühlen wollte oder war es ein geistig eingeschränkter Real- oder sogar Hauptschüler, der sich über Sicherheit im Kontext mit dem Tragen von Waffen keine Gedanken macht (oder machen kann)?

Leider ließen es die eingeschränkten Lichtverhältnisse im Bus nicht zu, ein Foto zu machen ohne aufzufallen.

Dienstag, Dezember 13, 2005

Wenn man vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sieht...

...dann sollte man den Fehler in der Listendarstellung noch mal genauer untersuchen. Und siehe da: es geht.

Verwunderlich war nur, dass der Firefox das ganze wie gewünscht dargestellt hat, der IE eine Leerzeile eingefügt hat. Zum Thema Fehlertoleranz lass ich mich dann besser mal nicht aus.

Montag, Dezember 12, 2005

Sündig

Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich am Sonntag morgen endlich Sin City gesehen habe? Und zwar nicht alleine, sondern mit meinem Schatz?

Ich muss sagen: Der Film ist einfach nur spitze. Brutal, aber spitze.

Kaum zu glauben

Kaum zu glauben, dass ich die Luna-Oberfläche von XP mal mögen könnte, aber ich glaub, ich behalte sie erstmal. Zumindest solange, bis der PC endgültig eingerichtet ist.

Samstag, Dezember 10, 2005

Wow.

Ich wusste gar nicht, wie leise so ein PC sein kann. Und schnell.

Und jetzt werd ich weiter "den einen" verfolgen. Der, der sie alle knechtet.

Sooo....

...jetzt sitze ich schon mal am neuen Rechner. Treiber etc müssen noch installiert werden, der Rest der Software kann bis nächste Woche warten. Hauptsache ich kann am neuen leisen PC schon mal DVD gucken.

Freitag, Dezember 09, 2005

Deutsches Sprache...

... schweres Sprache:

Komm wir gehen Bäckerladen, kostet alles voll billig!

Heute morgen vor meinem Lieblingsbäcker in Hanau. Siehe auch: kopfgeburt: Krass Alter!!! Ich glaub ich werd zu alt für den Scheiss.

Mittwoch, Dezember 07, 2005

You had a bad day...

singt David Powter und bis jetzt hatte er recht. Hoffen wir mal, dass es besser wird.

Graphic Works

Mal wieder habe ich ein neues Design für meine Homepage geschaffen, ich weiss allerdings - wie immer - nicht, ob diesmal was draus wird. Insbesondere, weil der IE das CSS-Layout total zerschiesst. Anregungen sind aber - auch wie immer - erwünscht.

Konstruktive Kritik auch ;-)

Dienstag, Dezember 06, 2005

Yesterday's Gone: Review

Mal angenommen, man ist ein großer Verband (näher möchte ich das jetzt nicht ausführen) und mal angenommen, man hat eine große, aber potthäßliche Webseite mit einem relativ unflexiblen Content Management System. Was muss man als Verband machen? Richtig, eine Ausschreibung. Eine nette Sache. Firmen, die etwas davon verstehen, machen sich ein bisschen wenig bis viel Arbeit, den Auftrag zu bekommen, das System zu modernisieren.

Eine dieser Firmen, die einen solchen Aufwand betrieben hat, war meine. Grundsätzlich schön und gut. Dumm war nur, dass die Zeit, die am Ende noch übrig blieb, etwas knapp war – Murphy hat mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Bis ich zuhause im Bett lag, war es dann fast schon halb eins, aber immerhin hatte ich dann schon was gegessen.

Heute morgen war dann die Präsentation – ohne mich, aber das hätte ich auch gar nicht gewollt. Ich bin zum einen immer schrecklich nervös, wenn ich vor Publikum reden muss, zum anderen geht es mir seit Montag morgen nicht so prickelnd. Wetterbedingte Kopfschmerzen sind was ganz was übles.

Gegen 11elf Uhr trafen dann die drei Präsentanten in bester Laune auf und verkündeten frohe Neuigkeiten. Der Aufwand der Nachtschicht hat sich wohl gelohnt, die Software (ein ganz gut aufgebohrtes TYPO3-System) kam gut an, der „Pöbel“ war fasziniert von den Möglichkeiten, die wir im System untergebracht haben. Hoffen wir, dass das Fernbleiben des einen oder anderen Entscheidungsträgers bei der Präsentation nichts schlechtes zu bedeuten hat.

Leider hat sich mein Wunsch, heute um drei schon gehen zu können, nicht so ganz erfüllt, aber vielleicht klappt es ja um vier...

Heiratsboom

Bei den Engländern steppt der Bär. Endlich dürfen auch dort Homosexuelle heiraten. Per etwas befremdlich anmutendem Wartelisten verfahren werden jetzt auch homosexuellen Paaren die gleichen Rechte eingeräumt wie heterosexuellen.

Dazu trägt Mann (oder Frau) sich auf einen Antrag ein und unterschreibt. Nach zwei Wochen ist die "Ehe" im rechtlichen Sinne gültig.

Elton John und George Michael haben bereits ihre Heiratspläne offengelegt und werden demnächst auch "vor den Altar" treten.

Inzwischen haben auch einige Geschäftsleute die Möglichkeiten erkannt, die sich hinter den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften verbergen: Hochzeitstorten sind bereits mit zwei kleinen Zuckerguss-Männern oder zwei Zuckerguss-Frauen an der Spitze erhältlich. Sogar die ehrwürdige Zeitung "The Times" reagiert auf die neue Situation: Auf ihren Seiten findet sich nun eine Anzeigen-Rubrik "Schwule Hochzeiten".

Gut, das war zu erwarten. Aber ich finde es sehr bemerkenswert, diesen Schritt gleich komplett von Staats wegen einzuführen, bei uns ist (und war?) das ganze ja Sache der einzelnen Bundesländer. Dieser Schritt, so finde ich, zeigt, dass Homosexuellen immer endlich der Respekt als gleichgestellten Partnern entgegengebracht wird und Homosexualität nicht mehr als krankhafte Mutation oder Verirrung des Geschlechts betrachtet wird. Wenigstens in England.

Und wenn man es genau überlegt: Diese ganze diskriminierung von Schwulen und Lesben ist doch eher ein mehr oder weniger zeitgenössisches Phänomen. Immerhin war das bei Römern und Griechen an der Tagesordnung - Pädophilie zumindest bei Griechen auch, aber das ist eine ganz andere Sache. Da geht es um Menschen, Kinder, die in eine sexuelle Rolle gepresst werden, deren sie sich nicht einmal bewusst sind.

Aber dennoch: Danke, England. Ein kleiner Schritt für das Parlament, ein großer Schritt für eine soziale Welt. (oder so...)

Montag, Dezember 05, 2005

Schwarze Weihnachten

Oder: Wie eine Frau Deutschland in Angst und Schrecken versetzt

Das erste Mal: Weihnachten unter weiblicher Regierung. Deutschland ist Angst und Bange. Das diesjährige Weihnachtsfest steht unter einem ganz besonderen Stern: dem Merkel-Stern. Die hängenden Mundwinkel regieren jetzt nunmehr seit November, geändert hat sich nicht viel.

Vielleicht ist das auch nur eine Fata Morgana, ich weiss es nicht. Auf jeden Fall ist die eiserne Angela, das ehemalige Zonenmädchen, ganz definitiv nicht meine Kanzlerette. Ich weiss nicht, wie ich es netter ausdrücken sollte, oder kann. Das Merkel ist nun mal (noch vor Klein-Edmund) das Anti-Sympath schlechthin.

Aber ganz ehrlich warte ich gerne ab, ob die eiserne Angela es nicht vielleicht doch zu etwas bringt und Deutschland saniert. Aber wenn's nicht klappt: bitte nicht in den Verantwortungsbereich der ehemaligen Regierung abschieben. Das kennen wir schon zur genüge.

Ich als bekennender Weihnachtsmuffel bin auf die "heilige Stimmung" in diesem Lande mal gespannt. Wir sind Papst, wir sind Kanzlerette, wir sind arbeitslos. Was soll da noch groß schiefgehen können?

Du könntest Deutschland sein...

Die Kampagne „Du bist Deutschland“ hat bisher viel ausgelöst, allerdings eher im Sinne von Kollateralschäden, als dass Sie ihre „Ziele“ – ein sich selbst bewussteres Deutschland – wirklich erreicht hätte. Von Anfang an hat die Kampagne überwiegend Hohn und Spott geerntet. Der trockene, verzweifelte Zynismus einer gebeutelten Nation am Rande des permanenten Angstzustandes.

Als der Orkan der Spottwellen schon fast wieder abgeflaut war auf ein leichtes, vereinzelt auftauchendes Lüftchen, der nächste Schlag ins Gesicht, und der saß richtig. Aus einem Buch über die Geschichte Ludwigshafens im 20. Jahrhundert. Ein fieses Hitlergesicht und darunter ein Transparent: „Denn Du bist Deutschland“.1


Die Ziele der Aktion sind sicher nichts schlechtes, aber wenn man solche Slogans wie“Du bist Deutschland“ verwendet, sollte man schon von Anfang an darauf gefasst sein, dass Vergleiche mit rechtsradikalen Parolen auftauchen können. Da sollten wir uns nichts vormachen. Das haben haben sich die Macher der Kampagne auch gedacht und sind von Anfang an in die Offensive gegangen und haben erklärt, dass sie keinerlei nationalsozialistisches Gedankengut verbreiten, noch dazu aufrufen wollten.

Dumm nur, dass man nicht alles weiß, was in irgendwelchen Büchern irgendwo geschrieben oder abgebildet ist. Aber nichtsdestotrotz ist der Kampagne deswegen sicher nichts vorzuhalten. Das passiert oft genug und sollte bei klar denkenden Menschen nicht zu euphorischen „Ich hab's doch gewusst, das sind doch Nazis“-Ausfällen führen.

Nein, ich finde es grundsätzlich gut, dass eine solche Mutmachaktion existiert, wenn auch die Umsetzung teilweise fragwürdig ist. Warum sagen mir allerorts Stars, oder andere Personen des öffentlichen Lebens, die wenig bis keine Gründe haben, frustriert zu sein oder Existenzangst zu haben, ich wäre Deutschland. Ganz ehrlich: Ziemlich blöde Idee, obendrein nervig.

Warum, so frage ich mich, warum nimmt man nicht die Menschen von der Straße, die man auch anspechen will? Warum immer bekannte Gesichter? Trifft Herr Schmidt von nebenan nicht viel eher den Nachbarn von nebenan?

Naja, wie auch immer, vielleicht kommt das ja (nicht nur in einer Fotogalerie auf der DbD-Seite)...

1Aus: Ludwigshafen - ein Jahrhundert in Bildern; ISBN 3-924667-29-2

Freitag, Dezember 02, 2005

Aller guten Dinge...

sind drei. Drei Monate sind es jetzt schon, in denen wir zusammen sind, drei wunderschöne Monate, die auch den einen oder anderen traurigen Moment hatten, die allerdings nur zur Folge hatten, dass der Rest der Zeit noch wunderbarer war als er sowieso schon gewesen wäre.

Es vergeht keine Sekunde, in der ich nicht wenigstens einmal an meinen Schatz denke, kein Atemzug, der es nicht um ihreswillen wert wäre, geatmet zu werden. Ein Tag ohne sie ist es nicht wert, gezählt zu werden, ein Leben ohne Sie nicht mehr denkbar. Es klingt vielleicht komisch, aber ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie es vor drei Monaten war.

Ernüchterung? Gibt es nicht. Es ist noch wie am ersten Tag. Vielleicht weil wir uns (fast) nur am Wochenende sehen. Aber dafür gibts schon ziemlich viele Ausnahmen...

Mein Schatz, Du bist das beste, was mir je passiert ist, ich liebe Dich!

Donnerstag, Dezember 01, 2005

Ein Traum

Ist es wirklich wahr? Trage ich seit gestern einen Ring, der mich mit meiner Liebsten verbindet? Ja, es ist. Und es fühlt sich gut an.

Erleichterung

Gestern in meinem Briefkasten: eine Ausgabe der CHIP. Sehr nett. Dummerweise habe ich nichts abonniert (und wenn ich das gewonnen hätte, hätte mir das sicher jemand gesagt). Panik! Hat mir jemand ein Abo untergejubelt? War es vielleicht die Firma?

Heute morgen nachgefragt: Nein, sie war es nicht. "Nein, das war kein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Und wir so eines machen würden, dann sicher nicht die CHIP!" Gut, also Anruf beim Abo-Service:

Die freundliche Dame am Telefon hat mich dann gleich nach der Nummer auf dem Adressaufkleber gefragt, und mir dann erklärt, dass es sich um eine einmalige, unverbindliche Probeausgabe der CHIP, gesponsert von promio.net handelt, einem "Geld-für-Werbung-Service".

An dieser Stelle meinen Dank. Dafür gibts sogar Werbung:

promio.net - Durch Werbung Geld verdienen!