Freitag, Dezember 16, 2005

Nach ihm die Sinnflut

Das neue Curse-Album rockt. Zwar ist auch der eine oder andere Titel drauf, der mich nicht so vom Hocker haut, aber alles in allem ein relativ stimmiges Album mit deutlich ruhiger werdenden Songs. Kein "Gangster Rap" mehr, zumindest viel weniger.

Trackliste:

  1. Einklang
  2. Der Fluch
  3. Gangsta Rap
  4. Liebe feat. Vanessa Mason
  5. Nimm's leicht feat. Pete Rock
  6. Gegengift (Acapella)
  7. Struggle feat. Samir
  8. Wir erwarten zu viel
  9. Links, Rechts feat. Italo Reno
  10. Heilung
  11. Herbstwind
  12. Spiritual feat. Patrice
  13. Münze des Glücks
  14. Broken Language Reloaded feat. Samy Deluxe
  15. Kein Weg zurück
  16. Flutlicht feat. Black Thought
  17. 24
  18. Mein Leben

Das Album beginnt ähnlich wie bereits "Innere Sicherheit", mit einem Lied, mit dem Curse sich mal wieder selbst feiert ("Der Fluch"). Das sollte man eigentlich auch schon ohne das Lied zu hören wissen ;).

Gangsta Rap ist meines Erachtens nicht ganz so toll, dafür aber die erste Single-Auskopplung. Ich hoffe nur, dass die nächste dann ein Track aus der Mitte sein wird, denn ab dem vierten Track wird es dann immer ruhiger, die Höhepunkte der CD liegen für mich in den Tracks 7-9, sowie Nr. 14. Leider wird die CD am Ende mit Samy Deluxe und ein paar anderen harten Tracks nicht ganz so ruhig abgeschlossen. Ich finde, das trübt den Eindruck des relativ nachdenklichen Albums.
Die Tracks an sich sind ja nicht schlecht, aber ich denke, man hätte durchaus einen etwas konsistenteren Spannungsbogen aufbauen können.

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