Donnerstag, Januar 05, 2006

Schwule, Schlangen, San Diego

Wie bereits vor etwa zwei Wochen erwähnt, habe ich mir gestern, zur Ablenkung während der Zugfahrt, "Toxic" von Mark T. Sullivan gekauft - quasi ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwiegergroßeltern (oder so) in spe (steht das T. eigentlich auch für Tiberius? *g*).

Der Klappentext verspricht großspurig: "Sie werden keinen Schlaf finden, bis Sie es zu Ende gelesen haben". Gut, sooo schlimm ist es nicht, aber wenn ich nach "nur" etwa 4 Stunden Lesezeit auf Seite 243 von 464 bin, sagt das doch einiges, oder?

Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten Fall seiner Karriere. Er hat drei Mordfälle aufzuklären, Männer im besten Alter, die nackt ans Bett gefesselt wurden und am Gift einer der tödlichsten Schlangen der Welt starben. Was steckt dahinter?
Der Killer hinterlässt jedes Mal eine Botschaft am Tatort. Die Schlange als Instrument der Verführung? Welches Feuer lodert in den Adern des Killers, dass er seine Opfer auf so archaische Weise brutal zu Tode foltert?
Je mehr Moynihan hinter die wahren Beweggründe des Killers blickt, umso gefährlicher wird es auch für ihn selbst.

Aber ich muss schon sagen, sehr sehr spannend bis jetzt. Die ersten Falschen Verdächtigen sind schon verdächtigt, es geht grade drunter und drüber (auch in horizontaler Hinsicht), Intrigen fanden und finden schon statt, alles in allem eine extrem stimmige Mischung aus nicht ganz so viel Sex (was weniger schlimm ist, ich les ja nen Thriller, keine Erotikgeschichte...) aber jeder Menge Crime.

Und da ich bei Andreas in der Amazon-Wunschliste das Buch "Der Schwarm" von Frank Schätzing entdeckt habe, habe ich, weil es gerade neben Toxic lag, mal über den Klappentext geschaut und fand das ganze recht ansprechend. Sollte sich also niemand erbarmen, mir dieses Buch über meine Wunschliste zukommen zu lassen, muss ich das wohl irgendwann im Februar selbst kaufen...

Keine Kommentare: