Montag, Februar 20, 2006

Back @ work

Drei Wochen Schule sind vorbei, das ist zum Teil schade, zum Teil auch nicht. Einerseits habe ich nun wieder länger am Tag zu tun – aber das ist nicht zwingend auch ein Nachteil, bin ich dann doch auch weniger zuhause und muss bestimmte Leute auch weniger ertragen.

Ich bin mittlerweile froh, nicht zuhause sein zu müssen, ganz ehrlich. Solange ich nicht da bin, geht mir auch keiner von denen auf die Nerven oder will ständig was von mir.

Normale Kommunikation“ wäre ja nicht mehr möglich, bekomme ich des öfteren zu hören. Sowas erklärt mir jemand, der die Frage „Kannst Du auch auf deine Schwester warten und einen Bus später fahren, wenn sie es nicht rechtzeitig schafft?“ Mit 35 Fragen umschreibt, davon die erste „Klappt das heute mittag?“ - die Frage, mit der sie mich gestern schon fragen wollte, ob ich meine Schwester mittags mit heimnehmen kann...

Als ich dann etwas gereizt (ich musste eine halbe Stunde früher los, um meine Schwester morgens schon mitzunehmen) meinte, warum sie nicht gleich fragt, was sie wissen will, bekam ich (mal wieder) obigen Satz zu hören.

3-4 Jahre, dann bin ich weg. Ausgezogen. Wenn ich es bis dahin mal schaffe, mein Geld auch für mich einzusetzen. Das ist so der Streitfaktor Nr. 1 derzeit. Es ist einfach nicht schön, mittags Geld zu bekommen und abends schon im Minus zu stehen. Vor allem, wenn von dem ganzen Geld, was da so abging rein gar nichts wegen mir war...

Viva la familia.

Aber was will man machen, man kann sich die Familie eben nicht aussuchen. Leider, muss man schon fast sagen. Naja, wenigstens kann ich an Wochenenden eben dieser Familie entfliehen. Nur dauern Wochenenden in der Regel nur 2 Tage :-(.

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