Dienstag, Februar 07, 2006

Finanzamt Hanau.

Tja, was soll ich sagen? Besser nichts. Ich frag lieber mal was: Wer von euch gibt seine Kontoverbindung beim Finanzamt an und bekommt trotzdem einen Verrechnungsscheck? Mag ja sein, dass meine Rückzahlung nicht der eines „richtig“ Berufstätigen entspricht, aber habe ich deswegen kein Recht, das auf mein Konto zu bekommen? Immerhin habe ich für genau diesen Fall – nämlich dass ich etwas zurückbekomme – ebendiese Bankdaten angegeben.

Könnt ihr nicht lesen, oder was?

Und da ich letzte Woche meinen Bescheid bekommen hatte, hatte ich gehofft, diese Woche das Geld auf meinem Konto zu finden. Stattdessen habe ich heute diesen Scheck im Briefkasten. Und bis der gutgeschrieben wird, dauert es eine Woche!!!!!1elf

Ich könnt mich schwarzärgern, denn für mich ist das doch ne Menge Geld. Ein Anruf beim Finanzamt Hanau hat mich 5 Minuten Warteschleife gekostet um dann zu erfahren, dass da wohl irgendein/e Hanswurst/in zu beschissen dämlich war, meine Bankdaten auszulesen. Analphabeten? Mann ehrlich!

Aber ich hab mir, da ich eh auf der Bank war, wegen dem @*#%!$X!-Scheck, gleich mal zwei PS-Lose von der Sparkasse „gekauft“. Mal gucken, vielleicht bin ich ja der lebendige Beweis dafür, dass man gleichzeitig Glück in Liebe und Spiel haben kann...

1 Kommentar:

M.Lotz hat gesagt…

Die „Beamten“ des Finanzamtes Hanau sind auch wahre Rechenkünstler. So bekam meine Frau 2002 rund 790.000 DM von Ihrer Tante , davon wurden für diverse Rentenversicherungen u.ä. rund 300.00 DM verwendet, der zuständige „Beamte“ errechnete dann rund 850.000 Euro im Jahre 2008- so schnell und genau „arbeiten“ die Leute im Finanzamt . Ob das Schikane war, wegen eines Briefes; pure Dummheit (wahrscheinlicher) oder Befehlsausführung seines Vorgesetzten (Rache, wegen meines Briefes) ? Aber lt. BGH ist ein Finanzbeamter nicht tauglicher Täter einer Rechtsbeugung, selbst wenn er die Steuern bewusst falsch festsetzt(BGHSt 24, 326). Und warum diese Feststellung? Nun. Gesetze werden in Bonn und Berlin gemacht, von Abgeordneten, die zu über 7o% aus Beamten bestehen. Wenn ein Abgeordneter nach 4 oder 8 Jahren nicht wiedergewählt wird, muss er zwar wieder an seinem alten Arbeitsplatz eingestellt werden, aber all sein Wissen und seine Fähigkeiten sind Schnee von gestern, aber als Beamter kann er ruhig „Scheiße“ produzieren, passiert ihm ja doch nichts. Wahrscheinlich war das auch so ein ehem. Abgeordneter. Wenn ein Verkäufer so rechnet, z.B. für eine Auto, das 7.900 DM gekostet hat, einen Gebrauchten in Zahlung nimmt für 3.000 DM und er zum Kunden sagt „8.500 Euro“, der Verkäufer wird entweder in der Klappse landen oder sein Chef wird ihn fristlos entlassen, als Beamter wird er höchsten eine Besoldungsstufe höher(!) eingestuft.