Freitag, März 31, 2006

Mordgedanken

Gestern abend um halb 12, ich hatte grade den Daily-Me-Podcast #17 gehört und wollte mich hinlegen, als meine Schwester, das Monster/verhaltensgestörte Kind in der Mitte/Arschlochkind mich rief. Sie hatte Probleme mit ihrem Drucker. Um HALB 12!!! Und das muss natürlich sofort gerichtet werden. Mein Vater ist unterwegs, bleibt der Scheiss da also um halb 12 (weil ich ja erst Montag wieder da bin) an mir hängen.

Was hat Sie gemacht? Druckertoner ausgetauscht - gut, war nicht schwer. Allerdings hat sie vorher einen Epson Drucker zusätzlich installiert und die Schnittstelle vom Laser auf COM2(!!!) umgestellt. Warum? - "Na, das steht da doch dabei" (Nachdem jemand Steckkarten umgebaut hat, stimmen die Kleber halt nicht mehr". Bis Sie mir das allerdings erklärt hat, war ne Viertelstunde rum. Ich könnt so kotzen!!!

Ich hab das schon vor nem Jahr prophezeit

Und heute steht's in SpOn:
Demografie-Studie: Vollbeschäftigung dank Geburtenschwäche?

Mittwoch, März 29, 2006

Bruce Darnell, Du böser Bursche!

Du sollst dich doch nicht immer als jemand anders ausgeben. Ich hab Dir doch schon tausendmal gesagt, so wie sprichst schreibst Du auch und das fällt auf.

Dienstag, März 28, 2006

Macht sofort das Internet wieder an!

Irgendwie will es heute nicht so, mein Internet. Beschaulich zotteln die Bits und Bytes an mir vorbei, fast wie in Zeitlupe. Warum hat der Kerl, der das besitzt es jetzt einfach so halb ausgeschaltet? Ich will wieder auf der grünen Welle, der Überholspur der Datenautobahn, dem Wurmloch des weltweiten Bitpools, ein Datendarwinist sein.

Montag, März 27, 2006

Verschwörungstheorie:

Immer, wenn ich eine Kettenmail bekommen, ist die so oft weitergeleitet worden, dass da Abermilliarden von eMail-Adressen drinstehen. Ich glaub immer noch, dass das das ultimative eMail-Adressen-Fishing-Programm schlechthin ist.

Jetzt sitze ich also wieder in der Firma, ein wenig unausgeschlafen bis vorhin, aber trotzdem arbeitend (und hab auch schon fast alles geschafft, was ich heute schon mal schaffen wollte/sollte).

Ausserdem habe ich (nach 6 Tagen "Trennung") endlich wieder mit meinem Schatz, Arm in Arm einschlafen können. Manche Dinge sind einfach unbezahlbar. Hach was freu ich mich auf das nächste Wochenende. Kein Galaxy-Spiel und wenn ich Glück hab, kann ich am Mittwoch vielleicht hochfahren, wer weiss...

Sonntag, März 26, 2006

Glücklich, gewonnen und kaputt

Total K.O.: Grade vom ersten Heimspiel der Galaxy zurückgekommen. Kaputt und heiser, aber wir haben gewonnen. Die Giessener Cheerleader sind auch wieder da und ich hab heute mein erstes Autogramm einkassiert. Auf dem Ticket des ersten gewonnenen Heimspiels der Saison. Von ihm, DeMario Williams.

Aamad Galloway ist weg. So'n Mist! Mehr zum Spiel gibts morgen auf Rhein-Main-TV. Und ich fall jetzt ins Bett. Hab nur sieben Stunden Schlaf vor mir. Und mein Ohr piepst. Lautstärke auf dem Handy meiner Tante gemessen: Bis 116 dB.

Freitag, März 24, 2006

Peinlich

me: grade viel los, oder kann ich mal pinkeln und kaffee holen gehen?

1:01 PM U.: alle stimmen zu, dass du mal darfst ;-) (beamer)

Hintergrund: Kollege hält einen Workshop beim Kunden, während ich an meinen Platz verwiesen wurde, um den Server nach Möglichkeit im Falle eines Ausfalls sofort wieder zum laufen zu bringen. Ich sollte da noch mal kurz was nachsehen und das Ergebnis dann per GoogleTalk weitergeben. Da ich dann schon knapp 4 Stunden da so rumsaß, kann man sich den Druck ja mal ausmalen...Jetzt sitzen 2 der Teilnehmer bei uns und ich darf sie betreuen... *lol*

Mittwoch, März 22, 2006

Frankreich, Frankreich

Es war 1998, ich kam gerade zum wiederholten Mal in die 8. Klasse (warum, ist eine historisch-geographische Angelegenheit, davon vielleicht ein andermal).

Es begab sich, dass außer mir (mit etwas kleinerer Statur) noch ein übergroßer, kiffender Kerl sitzen blieb, wo genau sein Problem lag, weiß ich heute nicht mehr. Auf jeden Fall waren wir beide Lateiner seit der 7. Klasse und auch mehr oder weniger befreundet. Mit Kiffen hatte und habe ich allerdings nichts am Hut (bevor das jetzt jemand denkt). Zu unserer Zeit gab es noch sehr viele Schüler – in jeder Klasse – und leider war es nur noch in einer Klasse möglich, uns aufzunehmen.

Unsere Schule war Europaschule und hatte damals noch in jedem Jahrgang eine Europaklasse. Das hieß für die Schüler, dass das Ziel der Skifreizeit Frankreich ist, eine Brieffreundschaft mit einem Franzosen geführt werden muss und die Klasse eine Wochenstunde Französisch mehr hat als andere.

So kam es, dass zwei Lateiner in eine Klasse mit nur „Franzosen“ kamen. Nette Sache: Die hatten Montags 3. und 4. Stunde Französisch und wir nur die 3. Latein. So sind wir denn ab und zu auch mal runter, zum Kiosk und haben eingekauft. Das eine Mal jeder eine Dose Jacky-Cola, die wir dann getrunken hatten und dann in Englisch die Hausaufgaben vortragen... Nein, ich schweife ab. Auch das ist eine ganz andere Geschichte, es geht ja um den Frankreichaustausch.

Man sagt ja immer, die Franzosen wären sexuell etwas aufgeschlossener. Die Freizeit hat das nur partiell belegen können. Ich war damals mit einem Mädchen aus der Klasse ganz gut befreundet – kein Küssen, streicheln oder so. Einfach gut befreundet. Sie hörte Hosen und Ärzte, ich auch – alles klar.

Da ich und Pierre ja kein Französch (die Sprache) konnten, mussten wir beide mit einem Mitschüler in die Familien – Franzosen können ja wenig bis gar kein Englisch.

Pierre hatte Glück, seine Familie waren ausgewanderte Deutsche. Meine nicht.

Als wir am Ende der Reise endlich ankamen, nach einer endlosen Hallo-Veranstaltung, da kam die Frage nach den Zimmern in der Familie auf. Klar, hier in Deutschland ist das geregelt: Männlein unter sich, Weiblein unter sich. Alles andere ist gaaaanz böse und gibt tierisch Stress.

Und da kam die Mutter, die wohl merkte, dass Jutta und ich uns ganz gut verstanden, ob wir uns ein Zimmer teilen wollten, oder ob ich bei Jeremié im Zimmer schlafen wollte.

Völlig überrumpelt weiß man in so einem Moment nicht immer, was man sagen soll. Junge und Mädchen, auf Klassenfahrt, in einem Zimmer, einem Bett. Sowieso war die Chemie recht gut. Dass da nicht mehr daraus wurde lag an meiner Schüchternheit – zumindest dem weiblichen Geschlecht gegenüber, wenn es um Gefühle geht.

Nun, Jutta und ich sahen uns an. Ein zögerliches „Ja, warum nicht“ war leider irgendwie alles, was wir beide heraus brachten. In diesem Moment schien der Mutter klar geworden zu sein, was sie da gerade gefragt hatte.

Am Ende lag ich bei Jeremié und musste französischen HipHop über mich ergehen lassen. Volle zwei Tage. Das habe ich ihm so übel genommen, dass ich, als wir am Tag drauf Mittags FIFA98 (damals noch ganz neu!) spielten, keine Gnade habe walten lassen, ihn ausgelacht habe, als er sich ein Gamepad rausgekramt hatte („Damit spiele ich besser “) und mit Deutschland Frankreich locker-flockig mit 10:3 überfallen hatte.

Das Zimmer mit Jutta bekam ich auch auf der Rückfahrt nicht, Jeremié quälte mich weiter mit französischem HipHop. Auf der Fahrt selbst blieben ein verschüchterter Franzose, dem einige Mädels beim Duschen die Dusche aufgeschlossen und ihn und „ihn“ ausgelacht hatten, die Erinnerung an Marian, der beim Essen ein Tütchen Pfeffer geschnupft hatte und danach eine Stunden lang seinen Kopf gegen die Wand schlug, um das Jucken nicht mehr zu merken und das „leckere französische Essen“ in der Herberge.

Eine Gelegenheit, Jutta näherzukommen gab es nicht mehr, auch nicht in den Jahren danach, auch nicht auf der Abschlussfahrt in Berlin, da hatte sie schon einen Anderen. Manche Dinge kommen eben nicht wieder.

Zum Essen erwähne ich dann nur noch eines: frittierte und halbrohe Pommes Frites (französische Erfindung) mit irgendwelchen französischen Bratwürsten, die zwischen dem verkohlten und dem Rohen eigentlich gut waren, mit bloßen Händen aus diesen Gastro-Thekenbehältern auf den Teller geschippt bekommen. Essen wie Gott in Frankreich, sag ich da nur...

Ich mag ihn einfach.

Deutschlands Dumme Kinder, pt. I

Grade eben, auf dem Heimweg:

Steigt ein Mädel, mit ihrer Freundin redend, aus dem Bus aus:

Ich ess' keinen Döner mehr, wegen der Vogelgrippe!

Da der Döner ursprünglich ja aus Hammelfleisch, in Deutschland allerdings in mindestens 90% aller Fälle aber aus Rindfleisch besteht, sollte VOGELgrippe da nicht der Grund sein, oder?

Danach habe ich dann noch ein paar Jugendliche bei folgendem Szenario beobachten können:

Rollerfahrerin, deutlich erkennbar Fahranfängerin, hat ein Seil am Sattel (oder Sitz, keine Ahnung wie das bei den Summern da heisst), dessen anderes Ende sich an der Zwischenstange eines BMX-Fahrradlenkers befindet. Fahrerin bremst, Kerl mit dem Fahrrad fährt auf. Ein Auto kommt die Straße entlang, jemand ruft: "Da kommt ein Auto!" Die Fahrerin fährt auf den Gehsteig, der Kerl auf dem BMX fällt ein zweites Mal fast auf sein Sprechwerkzeug. Wie dumm muss man eigentlich sein?

Umständlich

Mpeg und Avi kann jeder. Dumm ist, wenn man ein oder mehrere Videos bekommt - im Mov-Format und keine Möglichkeit hat, das zeuch halbwegs vernünftig zu schneiden?

Ich persönlich hab das Zeuch jetzt in Flash importiert, als aniGIF exportiert und das dann in Fireworks weiterbearbeitet und hab so wenigstens was, was überall läuft.

Trotzdem doof.

Dienstag, März 21, 2006

Spätgedanke

„Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen“

Dieser Satz von unserem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog war bestimmt nicht auf den Grup Tekkan-Hype bezogen. Der zieht eher ein Ruck durch Deutschlands Mägen.

Und die armen Säue schnallen's nicht

Grade so durch den Kopf geschossen, als ich den Auftritt bzw. das Interview beim Raab bei YouTube gesehen hab.

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Ich denke...

... das "RC1" bei der TYPO3 Version 4 hat seine Berechtigung. Nur Ärger mit dem Teil. Definitiv nicht für den Einsatz in Produktivumgebungen gedacht. *würg*

Heute im Stadion

Sitze ich direkt vor dem unglaublichen, dem großen, absolut Allergeilsten von der Welt, MC Winkel

Montag, März 20, 2006

Unlogisch

Nein, ehrlich. Objektorientiertes PHP ist nix für mich. Warum? Nun, wenn ich eine Klasse definiere, ein Objekt erstelle und dieses nicht von einer Seite zur anderen (gestaffeltes Formular) weitergeben kann, dann hört der Spaß auf. Wenn ich objektorientiert programmiere, dann doch, weil ich ein dynamisches Modell von Objekten habe, oder?

PHP ist meiner Meinung nach wie ein rundenbasiertes Strategiespiel. Wenn ich beim Seitenübergang alles verliere und nicht mal Session-Variablen übergeben werden, bin ich mit meinem Latein am Ende. Hätte ich von Anfang an mal nicht dran gedacht, das alles ordentlich, sauber, generisch zu machen (ich hab sogar Klassendiagramme gemalt!!!) und gleich quasi „strukturiert“ an die Sache rangegangen, also einfach mal drauflosschreiben, wäre ich seit zwei Tagen fertig. Das einzige, wozu ich jetzt noch eine Klasse verwende, ist ein Datenbankzugriff. Kann man so machen, muss man aber nicht. Ich hätte auch „lose“ Funktionen nehmen können.

Jetzt hab ich sieben Formulare, sieben einzelne PHP-Files, die alle das selbe machen. Ist mir jetzt aber auch wurscht, es funktioniert. Und wie der Auftraggeber sagte: Keine Mühe machen mit dem Teil, das läuft 2 Wochen und versinkt im Nirvana.

Gewaltandrohung

Gestern wurde mir von meiner besseren Hälfte angedroht, meinem Geschlechtsorgan Schmerzen zuzufügen, sollte ich sie noch einmal "mein Sonnenlischt" nennen.

Samstag, März 18, 2006

arbeitsagentur.de - WHAT THE FUCK???

Bitte mal auf die das Bild klicken für die Großansicht. Wer den Fehler findet, bekommt eine persönliche Widmung im nächsten Eintrag.
Und nein, nach der PLZ habe ich KEIN Leerzeichen eingegeben...


Freitag, März 17, 2006

Wunschkonzert

Wer mal nen Artikel über ein bestimmtes Thema lesen, also meine Meinung dazu hören will, kann den Themenwunsch an campino2k@gmail.com senden.

Donnerstag, März 16, 2006

*Ächz*

Mein Schädel brummt komischerweise, vorhin sagte jemand zu mir: "bakterielle Infektion", zwei Wochen lang einschmieren, kein Küssen. Args. Und dazu noch Gesichtsstyling wie ein Unfallopfer. Ich könnt so kotzen.

Dann noch kurz Telefonieren und ab ins Bett. Morgen dann wieder ärgern mit PHP.

Montag, März 13, 2006

Industry

Grade hab ich mal meine Bilder, die ich am Freitag gemacht habe, von der Kamera geholt und endlich meine "Collage" zum Thema Industrie gemacht, die ich schon seit nem Monat vorhatte, aber ich hatte nie die passenden Bilder... Hab ich ja am Freitag geändert ;-)


Daneben

... ist gar kein Ausdruck dafür, wie ich mich grade fühle.

(Todes)engel in weiss

„Schreib doch mal was über Sterbehilfe“, habe ich neulich gesagt bekommen. Ich soll also darüber schreiben, dass es in Deutschland Tiere, die eingeschläfert werden oder den Gnadenschuss bekommen, besser dran sind, als menschliche Patienten, denen mit lebenserhaltenden Maßnahmen fast jegliche menschliche Würde genommen wird.

Ich habe mich schon lange vor den Diskussionen in TV, Radio und Zeitung mit diesem Thema auseinandergesetzt und habe dabei mal so das eine oder andere überlegt:

  1. Wenn jemand verlangt, weil ihm selbst die Kraft dazu fehlt (Krankenhaus, Krebs etc...), dass ihm oder ihr ein Medikament verabreicht werde, warum sollte ihm diesen Wunsch niemand erfüllen?

  2. Wenn dieser jemand stark genug ist, hätte er die Möglichkeit, sich selbst umzubringen – und würde es wohl auch tun.

  3. Es heisst im Gundgesetz, die Würde des Menschen sei unantastbar. Warum entscheiden dann Ärzte und Gerichte, dass auch ein dem Menschen nicht würdiges Dasein, das bei vollem Bewusstsein dahinvegetieren, trotzdem als würdig zu schützen sei? Darf der Mensch nicht in Würde sterben, nach Möglichkeit ohne Schmerzen?

All das sind Fragen, die sich stellen. Es gibt – zum Glück – genug Menschen, die im Rahmen der Gesetze die „Schuld“ auf sich nehmen und zum Sterben Verurteilten ihren (vor-)letzen Wunsch erfüllen. Wobei die nächsten zwei Punkte auftauchen:

  1. Warum ist ein Stück Papier, unterschrieben, das Testament als der letzte Wille höher geachtet als der letzte Wille zu lebzeiten, vielleicht noch persönlich gesprochen und genauestens dokumentiert?

  2. Warum erlauben sich Staaten, Menschen zum Tode zu verurteilen, bestrafen aber einvernehmlich vorgenommene, aktive Sterbehilfe, amtsprachlich „Tötung auf Verlangen“? Zweiter Fall sollte eigentlich minder schwer bis gar nicht bestraft werden.



Bei Wikipedia wird das Problem der Sterbehilfe auch kritisch beleuchtet:

Die Sterbehilfe steht im Spannungsfeld zwischen Recht und Autonomie, zwischen Gesetz und Selbstbestimmung, zwischen staatlichem Anspruch und individuellen Persönlichkeitsrechten, zwischen Strafrecht und Notstand beziehungsweise Notstandshilfe, zwischen Medizin und Behandlungsabbruch, zwischen dem Retten von Leben und religiösen Aspekten. Die Abgrenzung der aktiven zur passiven Sterbehilfe oder auch der indirekten Sterbehilfe ist im Einzelfall schwierig. Dabei ist zu beachten, dass die indirekte fast nie, die passive manchmal und die aktive Sterbehilfe zumindest in Deutschland immer strafbar ist.

Hierbei sind die Arten der Sterbehilfe folgendermaßen aufgegliedert:

  • Aktive Sterbehilfe
    („Tötung auf Verlangen“,Euthanasie),

  • Passive Sterbehilfe
    („Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerkranken“),

  • Indirekte Sterbehilfe
    (Einsatz von lebensverkürzenden Medikamenten) und

  • Assistierten Suizid
    („Hilfe zur Selbsttötung“)

Allerdings muss ich dem Verfasser des obigen Zitats zumindest bei dem Argument, es gehe um religiöse Interessen wiedersprechen. Auch nicht-gläubige können durchaus in der Lage sein, sich einen Behandlungsabbruch zu wünschen. Das hat wie bereits gesagt, meiner Meinung nach sehr viel mehr mit Menschenwürde zu tun.

Demzufolge hat ein krankes Tier, das eingeschläfert wird, weil es Schmerzen oder andere, vom Tierarzt oder Besitzer scheinbar mehr Menschenwürde als ein Mensch. Kann das wirklich der Weisheit letzer Schluss sein? Leider ist es nicht am Volk, geschweige denn an Betroffenen, das letztendlich zu bestimmen, was man darf oder nicht. Und zum Glück gibt es immer noch Menschen, denen es letztendlich egal ist, was mit ihnen passiert, nachdem sie einem geliebten Menschen den wahrscheinlich größten Wunsch erfüllt haben.

Donnerstag, März 09, 2006

Der Vater aller Schaben

Grade eben spielte mein Winamp "Scars" von Papa Roach und irgendwie hat's mich gepackt. Ich musste mich extrem beherrschen, nicht aufzuspringen und im Zimmer rumzuhüpfen. Grundsätzlich hilf mir so Musik ja. Nur wenn ich Kopfschmerzen habe, sollte ich dran denken, das headbangen/moshen dann nicht so angebracht ist.

Die andere Seite des Liedes habe ich (leider) nicht so ganz vergessen. Wer will kann sich die Mühe machen mein komisches Englisch hier nachzulesen und vielleicht macht das ja alles Sinn. Oder auch nicht. Ist auch egal, weil es vorbei ist.

Was bleibt ist einfach nur eine absolut energiegeladene Musik, die ins Ohr geht und dort bleibt. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich "Trash", sei es optisch oder als Art Grunge liebe? Ich mag Sachen, die ausehen als wären sie abgenutzt, dreckig. Manche nennen es "Dirt Style", hab ich gehört.

Ich persönlich mag es. Vielleicht liegt das auch an meinem teilweisen inneren Zerwürfnis mit mir selbst, wer weiss? Und manchmal brauche ich die Musik als letzten Zufluchtsort, genau wie Papa Roach es in ihrem allerersten Song, den man von ihnen hörte, beschrieben haben: Das Leben in Stücke zerschnitten, ist dies meine letzte Zuflucht. Das Gefühl, zu ersticken, keine Luft mehr zu bekommen.

In solchen Momenten gab es nur mich und meine Kopfhörer, mich und die Hosen, mich und Rammstein, Papa Roach, Nirvana, die Onkelz und alles was laut und schnell, besser noch: aggressiv war.

Mit dem Kopfhörer die Welt um mich vergessen. Wer sagt, solche Musik mache aggressiv, der weiss es nicht besser. Vielleicht ist das bei anderen auch so, ich beruhige mich. Meine Augen geschlossen, alleine mit der Musik gehe ich auf Reisen, schnelle, harte Reisen, von denen ich immer viel zu schnell zurückkam.

Vielleicht wirkt das alles alles auf euch total bescheuert, vielleicht auch nicht, wenn ich euch sage, warum ich bei aggressiver Musik ruhig werde, aber ich reagiere mich in mir selbst ab. Im Kopf.

Und vielleicht klingt es noch bescheuerter, wenn ich sage, ich kann Musik fühlen. Ich lasse mich von der Musik beeinflussen, verbinde sehr oft "Filmausschnitte" mit Musik. Ein bestimmtes Lied ruft bei mir dann immer bestimmte Ausschnitte ab.

Musik wie Papa Roach verursacht einen Film, den man im entferntesten Sinn als Road Movie verstehen könnte. Einfach mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit durch Straßen und über Wiesen rasen, wie ich es früher gemacht habe. Irgendwie scheinen mich dabei schon die Erinnerungen so zu schaffen, dass ich ganz ruhig werde.

Wer jetzt noch weiss, was ich eigentlich sagen wollte, was ich hier versuche, mitzuteilen, bekommt nen Punkt. Ich weiss nämlich selbst nicht so genau, worauf ich hinauswill. Ach ja: Auf meinem süßen kleien iPod befinden sich jetzt 3 Alben der Vaterschabe ;). Das wird ne Zugfahrt morgen. Ich wollte da nicht neben mir sitzen.

heute schon GEZielt?

Die GEZ schlägt einmal mehr mit ihrer 'Logik' zu. Ich soll also Gebühren dafür zahlen, dass ich ein Internetfähiges Gerät besitze, auch wenn ich gar keinen Internetanschluss habe.
Tja, dann werde ich mal ganz schnell Kindergeld beantragen. Ich habe zwar noch keine Kinder aber das Gerät ist vorhanden. :D

Recht hat er, der Mann. (via)

Mode und so...

Fellfetzen für Füße

Kurzer Rock und Fellfetzen für FüßeIch hab's gestern bei meinem Schatz am Bahnhof schon mal gesehen und heute morgen im Bus auch wieder: Es scheint jetzt in Mode zu sein, einen kurzen Rock (der gestern war noch kürzer) und dazu so komische Fellfetzenstiefel zu tragen. Auch die "Fellfetzen für Füße" waren gestern eine Nummer extremer. Aber gut, wem's gefällt.

Referrer:

Und jetzt mal wieder eine kleine Übersicht über die Suchanfragen seit dem letzten Mal:

  • lederjacken punk mädels
  • homepage mit nacktbildern (wie auch immer die Suchmaschine das zusammenreimt...)
  • google map stealthbomber
  • finanzamt hanau
  • body panting modelle gesucht
  • titanic
  • wie lange dauert es bis ich verrechnungsscheck auf konto gutgeschrieben werde
  • ooo speichert langsam
  • origineller kuchen
  • lotus-notes-kuchen

Mittwoch, März 08, 2006

Extrem-Bushaltestelling

Man stelle sich vor, man steht mit 15 Gleichgesinnten an einer Bushaltestelle,es ist -für die meisten - ziemlich kalt. Der Bus kommt endlich,Endstation. Alle Leute steigen aus. Auch der Fahrer. Mit stoischer Gelassenheit, einer Schrittgeschwindigkeit, die eine ziemlich gut an Scharpings Oralbombardierungsfrequenz herankommt.

Gaaaanz langsaaaaam. Bloß nicht zuuu schneeelll.

Zum Kaffee holen.

Das ist Deutschland.

Dienstag, März 07, 2006

Kommerzcontent, Reloaded


Falls jemand mal das eine oder andere braucht, Querbeetes Produktsortiment, heute abend so gar noch etwas mehr, online beim heisetreff. Derzeit:

Full-Duplex-Soundkarte "128i PCI" von Terratec
Grafikkarte "Geforce 4 MX-440" von MSI
Mainboard mit Prozessor
TurboTrek Elliptical Cross-Trainer
Gebraucht: Nokia 3410

Kammerton A

In Frequenzen von geschätzten 2 Hertz. Immer wache ich davon auf - zu spät natürlich.

Lebt Nummer 5?

Irgendwie erinnert er mich an Nummer "Johnny" 5. Geht das noch jemandem so?


Montag, März 06, 2006

Flickschusterei

Mein alter PCToll, mein Termin wurde abgesagt, war aber eigentlich zu erwarten. Und im Endeffekt wart ich ja schon knapp 5 Jahre, dass sich da mal was tut... Aber das hatte auch Vorteile: Der Rechner ist fertig und der DVB-T-Stick ist getestet. Wenigstens das erste war positiv, ausserdem geht der Rechner auch morgen schon über den Tisch. Hätte ich etwas Geld, könnte man behaupten, ich füllte meine Kriegskasse auf (das "füllte" ist in diesem Fall ein Konjunktiv, genauer ein Konjunktiv II [Irrealis]).

Doll, ne? Und böte sich die Möglichkeit, bewiese ich sogar, dass ich des Genitivs mächtig bin. So müsst ihr euch das eben denken. Da ich aber eh kein Geld habe, habe ich auch keine Kriegskasse, die aufzufüllen wäre. Bloß Löcher die gestopft werden müssen. Also dann: Weidmannsheil (oder so...)

Was ne Woche.

Die Woche wird ganz sicher lustig, ne recht gut gefüllte ToDo-Liste habe ich ja schon...

Heute abend "Präsentation" und Besprechung wegen Tretin.de, Rechner umbauen, weil er verkauft wurde, DVB-T Usb-Stick testen, ne Präsentation fertigmachen, ne Datenbank und dazugehörige Anwendung konzipieren und mitentwickeln und und und.

Ich glaub, ich brauch Urlaub ;) und/oder mehr Wochenende.

Freitag, März 03, 2006

nicht so ganz politisch korrekt.

Ich philosophierte damals so über den neuen Raumtrenner meiner Mutter angesichts genuschelter Laute jenseits von ebendiesem die wohl einen Filmtitel bedeuten sollten:

Ich: Raumtrenner sind rassistisch. Hitler hat bestimmt so klein angefangen, mit Innenarchitektur und Raumtrennung, bevor er zur Rassentrennung übergegangen ist.
Mutter: Nein, er hat die Leute in den Keller geschickt. Und jetzt verzieh dich wieder in dein Kellerloch!
Ich: Nur damit du's weisst: KZ steht nicht für Kellerzimmer, sondern Konzentrationslager...

[kleine Anmerkung: Dieses Dialoggespräch ist damals spontan entstanden und soll nicht als Herunterspielung der Greueltaten der Nazis unter der Führung von Adolf Hitler verstanden werden. Ich bin weder Rassist, noch war ich einer. Gleiches gilt für alle Personen, die zu diesem Dialog beigetrangen haben.]

Liebe ver.di,

ich hab nichts gegen Streik ihr müsst ja auch sehen wo ihr bleibt, aber vielleicht solltet ihr mal bedenken, was ihr anrichtet, wenn ihr selbst eine Grundversorgung wie Müllabfuhr komplett ausfallen lasst. Es muss in gewissen Berufen trotz allem ein Bewusstsein für die Wichtigkeit da sein, auch von eurer Seite aus.

Viel Macht bedeutet eben auch: viel Verantwortung. Bitte bedenkt das, wenn sich wieder Müllberge auf der Reeperbahn türmen und Massenunfälle aufgrund nicht geeräumter Straßen passieren.

Nicht dass es mich persönlich betrifft, aber ich wollte das grade einfach mal los werden.

Ein zweites Gesicht.

Nicht nur der ehrenwerte Andreas hat ein (deutlich situationsbezogenes) zweites Gesicht, auch ich habe es schon viel früher gewusst (und auch aufgeschrieben):

  1. Napster und WMV (ich)
    Hier die Nachahmer: Golem.de | Übersicht bei Google News
  2. Weltjugendtag bei mir
    Weltjugendtag beim Spiegel
  3. Models bei mir
    Das grundsätzlich gleiche Thema beim Spiegel
  4. Softwarepatente

Sollte erstmal reichen. :-) Und wenn dann jemand feststellen sollte, dass es die Gegenwart nicht existiert soll mir keiner vorwerfen können, ich hätte es nicht schon vorher gesagt. (Übrigens auch hier und hier als PDF)

Donnerstag, März 02, 2006

Jubiläum

Erinnert sich einer der Leser noch an das hier? Der Tag, von dem ich schreibe, ist heute genau 6 Monate her... Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Nun, das heißt erstmal, wir werden am Freitag nachholen, was uns heute versagt bleibt: Essen bei dem Italiener, den wir anlässlich unseres ersten Monats besucht haben. Inklusive hinlaufen.

Hach Kinners, es kommt mir vor, als wär's schon Jahre her und doch erst gestern gewesen. Komisch, oder?

Einkaufswagenspanner

Ein TITANIC-Leser schreibt:

Seit längerem vertreibe auch ich mir die Wartezeit an der Supermarktkasse damit, aus den Einkäufen der anderen Kunden auf deren weitere Abendplanung zu schließen. Mein absolutes Premium-Highlight war bisher ein mäßig gepflegter Enddreißiger, der (genau in dieser Reihenfolge) Tiefkühlgyros, einen Riesenbecher Tsatsiki, reichlich Klopapier, Mundwasser, einen Deoroller und Kondome aus seinem Wagen nahm.
Was mich selbst betrifft, hoffe ich nur, daß mich niemand mit demselben Steckenpferd dabei beobachtet hat, wie ich letzthin noch schnell ein wenig Obst und etwas gegen das Zufrieren meiner Autotüren besorgen wollte – und entsprechend nur Bananen und Vaseline aufs Band legte.
Christoph Span

Designfrage!



So ganz spontan, aus dem Bauch raus: welches ist besser??

Vor über zwei Stunden habe ich auf die Frage, ob ich grade Frustfressen mache, noch mit "nein" antworten können.

Mittwoch, März 01, 2006

Gästebuch, pt.II

Das hier bereits erwähnte Gästebuch ist mittlerweile auch MySQL-fähig. Allerdings sollte man das ganze nicht live benutzen, ich bezweifle, dass das ganze sehr sicher abläuft, ausserdem ist die Tabelle, die zugrunde liegt bislang nicht dokumentiert. Soll ja eh nur mal was zum üben sein.

Der Vollständigheit halber: Es ist eine Tabelle mit 5 Feldern:

  1. Auto_increment ID INT
  2. name TEXT
  3. email TEXT
  4. websiteTEXT
  5. comment TEXT

Wer sich es trotzdem angucken möchte:

GMX Mediacenter-Freigaben Hinweis: Der Link ist nur bis zum 31.3.2006 gültig.

Oh man. Gestern abgeschlossen, heute aufgeschlossen und zu allem Überfluß hat mich die Putzfrau entdeckt. Nicht das ich bei irgendwas erwischt worden wäre, aber diese Frau nimmt sich, wen sie kriegen kann und quasselt ihn mit 1-n ihrer Leidensgeschichten voll. Gestern war's Kollege O., heute durfte ich mir was über den zurückgekommenen Winter und gefrorene Scheiben und Autotüren anhören.
Ich muss aber sehr desinteressiert gewirkt haben, sie hat heute nach 2 Minuten schon wieder aufgehört.