Mittwoch, Juni 28, 2006

Stress

Aufgrund vermehrter Wegkreuzung diverster Leistungsüberprüfungen ist in den nächsten zwei Wochen mit verminderter Posting-Frequenz zu rechnen. Ich übernehme aber für das absolute Ausbleiben von neuen Artikeln keinerlei Garantie.

Dienstag, Juni 27, 2006

Geschwindigkeit

Das Gefühl, wie eine Fire-And-Forget-Rakete einfach ohne Ziel ins Nichts zu schießen. Soundtrack inklusive.

Montag, Juni 26, 2006

R.I.P. - Das merkwürdige Verhalten geschlechtsneutraler Tierschützer zur Jagdsaison

Nachrufe – besonders unbekannterweise sind ja eher nicht so mein Ding, Tieren gegenüber schon gar nicht. Aber an dieser Stelle möchte ich Bruno, dem bayrischen „Problembären“ einfach mal wünschen, dass er ein besseres Leben im Jenseits hat, falls ebendieses geben sollte.

Nein, einen Nachruf auf Bruno möchte ich hier aussprechen, um auf einen Zustand hinzuweisen, der mir schon lange stinkt, schon seit dem „Moorhuhn-Skandal“. Dieser Zustand ist dezentralisiert (mit Häufungen im Bereich Würzburg – wer sich mal mit „Universelles Leben“ auseinander setzt, weiß was ich meine) in Deutschland verteilt, seine Botschafter nur schwer zu erkennen. Eine Art pazifistische Terrorzelle. Die Rede ist von Tierschützern. Sehr extremen Tierschützern.

Tierschützer von der Art, die damals schon behauptet hat, wer Moorhuhn spiele, der quäle und töte auch im echten Leben Tiere. Deutschland, Land der Tierquäler. Tiere nehmt euch in acht. Verschanzt euch in einem Bauernhof, oder so.

Vielleicht sind es nicht ganz die gleichen, die jetzt behaupten, man hätte Bruno nicht töten dürfen. Vielleicht haben die damit sogar recht. Aber was hättet ihr gemacht, wenn euch der Bär auf die Pelle gerückt wäre? Ihr wärt doch die ersten gewesen, die nach den Gewehren geschrien hätten.

Glaubt ihr, dass erfahrene Leute wegen euch ihr Leben riskieren? Weil ihr wegen einem Bären so einen Terz macht? Glaubt ihr nicht, wegen eurem Aufstand wäre es den Leuten nicht lieber gewesen, den Bären nur betäuben zu müssen?

Fakt ist, dass Betäubungsschüsse zum einen eine zweite Genehmigung (so'n Jagdscheingedöns für den Schützen) benötigen, „normale“ jedoch nur einen. Töten darf man also eher als betäuben. Wusstet ihr das?

Weiterhin ist es ein Fakt, dass man für Betäubungsschüsse näher an das zu betäubende Objekt heran muss. Maximal 80 Meter – und das auch nur bei optimalen Windverhältnissen. Das bedeutet im Falle eines aggressiven Tieres eine deutlich höhere Gefahr als bei Todesschüssen, ein Fall der hier sicher nicht aufgetreten ist. Allerdings hat es Bruno wohl ganz gut geschafft, eine deutlich höhere Distanz zwischen sich und seinen Jägern zu bewahren.

Der jetzt eingetretene Fall ist sicher weit von der besten Lösung entfernt, ganz besonders für Bruno. Aber im Gegensatz zu Bruno lasst ihr es zu, dass aggressive Hunde immer und immer wieder Kinder anfallen. Was hättet ihr gemacht, wenn Bruno Menschen angefallen hätte? Hättet ihr ihm den Maulkorb angezogen? Sicher nicht.

Ich auch nicht. Und ich finde es genauso bedauerlich, dass der arme Bär erschossen werden musste. Aber seht es mal so: Der „arme Bär“ hat in seinen letzten Tagen noch mal richtig auf die Kacke gehauen und es sich gut gehen lassen, bevor mit einem sauberen Schuss aus dem Leben auf der Flucht geholt wurde.

Ein kurzer, schmerzloser Tod – mehr als viele Menschen in diesem Land erwarten können.

Fußball und Frauen

Interessant ist es, zu beobachten, wer in der Zeit, in der die Nationalelf spielt, einkaufen geht: Hausfrauen zwischen 40 und 50 Jahren. Der Mann sitzt garantiert zu Hause vor der Glotze und zieht sich Bier, Chips und das Spiel rein. Klassische Rollenverteilung. Junge Frauen sitzen zu dieser Zeit wohl eher zuhause und gucken das Spiel, nicht nur wegen den Fußballerhintern. Grade eben habe ich in der Cafeteria zwei junge Mädels gehört, wie sie sich über das letzte Italienspiel unterhalten haben, über rote Karten und Wutausbrüche von Trainern (auch wenn sie ihn "Coach" genannt haben).

Ich finde es grundsätzlich sehr interessant, wie sich die Meinung der Frauen zum Fußball in Zeiten internationaler Wettbewerbe ändert. Bei Männern ist der Unterschied, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht so extrem.

Ich gebe ja zu, dass das bei mir ähnlich ist, was den Fußball angeht, bin ich als Hesse eben zwangsläuig Lokalpatriot. Wenn die Eintracht absteigt oder verliert, trifft mich das schon ein wenig, da kann man sagen, was man will.

Die Spiele kann ich mir mangels entsprechendenm Pay-TV ja sowieso nicht ansehen.
Davon abgesehen glaube ich übrigens daran, dass es stimmt, was man dem Fußball nachsagt: Er verbindet. Männer und Frauen, schwarz und weiß, alt und jung, arm und reich. Leider nur immer zu kurz.

Aber ich glaube daran, ich hoffe, dass sich das einmal ändert. Irgendwann.

Donnerstag, Juni 22, 2006

Kleine Analyse

Ich hab grade eben mal wieder bei Google Analytics vorbeigeschaut und dabei festgestellt, dass meine Statistik sagt, dass ca. 45% aller Besucher wiederkommen.

Mich persönlich freut das ein wenig, denn das heißt ja, dass die fast die Hälfte aller Besucher Stammleser sind.

Wie viele seid ihr eigentlich? Meldet euch doch mal. Ich weiß zum Beispiel, dass Andreas von der aktuellen Verachtung und wtf von wedgefaraway gelegentlich hier vorbeischauen. Ansonsten sehe ich des öfteren Mal den einen oder anderen von der Verachtung rüberhüpfen, ab und zu auch mal von Spreeblick...

Ich fänd's auf jeden Fall schön, wenn ihr euch auch mal zu Wort meldet...

Gleichgültig

Ich dachte ja immer, ich bin nicht mit den Eltern „ausgestattet“, die ich gerne hätte und zugegeben – es gibt Momente, in denen sie echt nerven können, aber im großen und ganzen sind sie eigentlich OK.

Ich habe Freunde, die durften, bis sie volljährig waren, nicht einmal bei Freunden schlafen (umgekehrt übrigens genauso) und mussten abends um 12 zu hause sein. Sie haben von ihren Eltern vorgeschrieben bekommen, wie sie ihre Haare tragen durften.

Ich habe Freunde, bei denen die Eltern mehr „beste Freunde“ sind als Eltern und fand das immer cool. Mittlerweile nicht mehr. Die hatten mit ihren Eltern Spaß (haben sie immer noch) gehen mit ihnen in die Disco und ähnliches. Tischgespräche handeln bei ihnen fast ausschließlich von Sex und Frauen.

Ich bin sicherlich nicht prüde, und ich spreche selbst oft genug darüber (vielleicht auch zu oft), aber als Dauerthema ist das ganze doch sehr schnell sehr ermüdend.

Nein, ich bin – bis auf gelegentliche Anwandlungen von Anhänglichkeit – fast schon gesegnet. Manchmal scheint es sie zu stören, wenn ich einfach nur meine Ruhe haben möchte und mich verziehe, aber das verkrafte ich schon. Irgendwie. Wir sind ja eine Familie.

Leider ist Glück genau das Gut, das am ungerechtesten verteilt ist, scheint mir, denn es gibt in meinem Umfeld Menschen, die weder strenge Eltern, noch „Beste Freunde“-Eltern noch anhängliche Eltern haben.

Eltern, die auch ihre eigenen Hobbys, Freiheiten und ähnliches aus- und erleben sind dabei ja nicht unbedingt etwas schlechtes, denke ich. Jeder Mensch hat das Recht auf eine freie Entfaltung seiner Persönlichkeit – zumindest in Deutschland.

Aber es gibt Eltern, die ihre Kinder weitestgehend ignorieren, ihnen nicht zuhören, sie weder an ihrem Leben Teil haben lassen wollen, noch an deren Leben Teil haben wollen. Sie gehen mit ihren Kindern um, wie mit einem Fremden, einem Mieter, einem unerwünschten dazu.

Wir stellen uns einen Situation vor: Das Kind hat ein Zimmer in der Nähe seiner Ausbildungsstätte, die Ausbildung nähert sich dem Ende. Das Kind hat ebenfalls noch ein Zimmer in der Wohnung seiner Eltern und sucht mittlerweile eine Arbeitsstelle, sowohl in der Nähe der Ausbildungsstätte, als auch in der Nähe der Wohnung der Eltern und – schlussendlich – ganz davon abweichend – in der Nähe seines Partners.

Wenn man als Kind von den Eltern auf die Frage, „Was wäre, wenn ich bei euch in der Nähe Arbeit finde und hier wieder fest in mein Zimmer einziehe?“, zu hören bekommt, dass das allerschlimmste ist, was die Eltern sich vorstellen könnten, was soll man da denken?

Ist das eine Art mit seinen Kindern umzugehen? Grundlos, wohlgemerkt? Es gibt Kinder, bei denen kann ich eine solche Reaktion durchaus nachvollziehen, aber die liegt hier nicht vor. Ganz sicher nicht.

Wie kann einem sein eigenes Kind so egal sein? Wie kommt man zu so einer Ablehnung? Kann mir das bitte jemand erklären?

Mittwoch, Juni 21, 2006

var_dump($_POST['pictures'])

Soo, zu aller erst mal die gestern schon versprochenen Bilder vom neuen Esel:



Und dann noch zwei Bilder aus dem wirklichen Uralt-Bus, mit dem ich heute heimgefahren bin:


Gemütliches Vehikel das... Aber laut, seeehr laut.

Dienstag, Juni 20, 2006

Neuer Morgen,...

neues Glück. Die Kopfschmerzen sind (fast) weg, ein kleines komisches Nebelgefühl bleibt noch. Vielleicht verschwindet das ja nachher noch.

Gefahren bin ich gestern nicht mehr, das Fahrrad hab ich trotzdem organisiert. Es steht grade genauso, wie es gestern im Laden stand, in meinem Zimmer. "Vormontiert", also gedrehter Lenken und ohne Pedale. Kommt also heute noch das Fahrradschloß und eine Probefahrt, dann werde ich morgen also mit dem Rad auf die Arbeit fahren. Man(n) muss ja mal was tun für seinen Körper...

Da ich gestern aber nach dem ankommen zuhause einfach nur ins Bett gefallen bin und meine Kopfschmerzen jegliche Handlungen zunichte machten, gibts nicht mal Bilder. Erst heute abend.

UPDATE, 22:30 Uhr: Das Rad fährt jetzt, ich muss aber wohl den Lenker nachziehen, der hat sich vorhin gedreht (vorwärts/rückwärts) und meinen alten Gelsattel einbauen... Man, ich wusste gar nicht, wie sehr ich ausser Form bin... 2x3 Kilometer und meine Beine fühlen sich an wie Butter. Bilder gibt's dann hoffentlich morgen, sorry.

Montag, Juni 19, 2006

Autsch

Kopfschmerzen, ein bisschen Übelkeit, einfach zu beschissenes Wetter. Gestern abend hat's noch geschüttet wie aus Eimern, heute ist es übelst warum und schwül. Absolut kein Wetter für mich. Und das wo ich mir doch nachher noch nen neuen Drahtesel zulegen möchte.

Freitag, Juni 16, 2006

Kanzler-Cast reloaded

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Angie.

Ich find' das ja toll, mit dem "Fiehdeooh-Pottkasstt" und so. Aber der Sinn von solchen Podcasts und deren Veröffentlichung (meist in Blogs) beruht auf dem prinzip der umgekehrt chronologischen Reihenfolge (neuestes ganz oben!!!). Dieses Prinzip spiegelt sich auch im gerenderten RSS-Stream wieder.

Hat man allerdings einen Kalender ist es recht unübersichtlich, die zuletzt festgelegten Termine ganz oben zu zeigen. Das verwirrt nämlich, wenn die Daten des Kalenders durcheinander sind.

Bild: Screenshot vom Sage-RSS-Plugin für Mozilla, am 16.6.2006, 14:54

Artenschutz

Ich beantrage Artenschutz für Konjukturphasen und einen sofortigen Wiederruf der Mehrwertsteuer, solange nicht entsprechender Mehrwert geliefert wird. Und den seh' ich grade echt nicht.

ebay

Kleine Frage an Leser: Wie lange sollte man eine Kaufabwicklung ohne Rückmeldung (nach zweimaligem Anschreiben) warten lassen, bevor man negative Bewertungen vergibt? Ich war immerhin freundlich, habe nachgefragt und versucht zu helfen.

Die Auktion ist seit dem 8.Juni rum, am 9.Juni kam die Anfrage wegen den Kontodaten, auf die hatte ich sofort geantwortet, zurück kam nichts. Vor 4 Tagen (also am 12.Juni) habe ich dann mal freundlich angefragt, wie die Sache mit den Bankdaten jetzt aussieht, bis heute immer noch keine Antwort.

Ich würde (weil ich so ein freundlicher Mensch bin), das ganze noch Maximal eine Woche warten lassen, am Mittwoch noch eine Mahnung (negative Bewertung inklusive Meldung und Neueinstellen des Buches) verschicken und dann Montag - im Falle neuerlicher Nichtantwort - die Drohung wahrmachen. Wie seht ihr das?

UPDATE - 15:00 Uhr: Gerade hab ich nochmal kurz mein Konto überprüft und festgestellt, dass das Geld kommentarlos auf dem Konto eingetrudelt ist. Mit eMails beantworten hat die Person es scheinbar nicht so... Ich als freundlicher Mensch setze jetzt natürlich alles daran, das Paket so schnell wie möglich loszuwerden.
Aber vorher schreib ich nochmal kurz.

Dienstag, Juni 13, 2006

Montag, Juni 12, 2006

G'schichten aus'm Netz

Meine Bank sagt, die von ihnen angegebene Kontonummer ist nicht gÜltig. Bitte senden sie mir Ihre kontodaten. Freundliche Grüsse, [Name dem Autor bekannt]

Bedauerlich, sowas. Warum hatten die zwei anderen das Problem nicht? Und meine Daten, die ich angegeben habe, sind ganz sicher gültig. Letzte Woche haben ohne Probleme zwei eBay-Käufer mit Überweisung+ auf mein Konto überwiesen und gestern war ich - nur um sicher zu gehen - nochmal bei der Bank um mein Konto zu testen.

Geht, ging sogar Geld abheben. Und heute morgen konnte ich mich ganz einfach in mein OnlineBanking schauen (und feststellen, dass entsprechende Bank der Käuferin scheinbar keinerlei Anstalten macht, meine Kontodaten zu akzeptieren.

Oder die Käuferin will das Buch nicht mehr? Mal sehen, seit 3 Tagen warte ich auf Antwort...

Freitag, Juni 09, 2006

Überraschung!!!

Gestern war Markus also da. Etwas verspätet (als hätte ich's geahnt). Aber in Zukunft ist das dann nicht mehr so das Thema. Ab August, um genau zu sein. Einer der auszog, kehrt wieder heim. Und dann noch genau in meinen Ort. Nicht nach nebenan, nein, nach Neuberg.

5 Minuten zu Fuß, von mir aus. Kein Busfahren oder durchs-Feld-laufen/fahren mehr. Um die Ecke. Ich glaub das immer noch nicht.

Davon abgesehen: In Berlin(Mitte), Inselstraße/Wallstraße wird ab Mitte Juni eine Wohnung frei. Hat so um die 60qm und kostet ~500 Tacken im Monat. Bei Interesse einfach an die eMail-Adresse im Profil schreiben. Demnächst hab ich da genauere Infos, was die Wohnung so an Features hat, inklusive Bilder.

Donnerstag, Juni 08, 2006

Der Kanzler-Cast

8:42 Uhr. Angie zum mitnehmen? Die Kanzlerin mit Video-Podcast? Ich habe heute morgen meinen Augen nicht getraut, als ich das bei Spreeblick (und im SpiegelONLINE, bei trnd und auf bundeskanzlerin.de) gelesen habe. Ist das wirklich wahr?

Frau Merkel hat scheinbar genau hingeschaut, was bei der Jugend ankommt, Blogs wie Spreeblick verbreiten das ganze ganz schnell und schon hat die alte Dame, was sie will: Die jungen Leute erreicht.

War der alte Gerd noch medienpräsent und hat sich in einem Rededuell mit Edmund Stoiber profilieren können, so spricht Nachfolgerin indes die Zielgruppen deutlich besser an. Fernsehen ist out. Blogger gucken kein Fernsehen, der iPod und ähnliche Produkte zum mobilen Video gucken weit verbreitet. Die Jugend hat ja keine Zeit mehr, zu hause fern zu sehen, muss sie doch schließlich jung, flexibel, dynamisch, arbeitsgeil sein. Was bleibt da noch, außer der Weg zur Arbeit?

So. 21:44 Uhr. Mittlerweile ist mein Besuch wieder weg und ich habe (so gegen 19.30) mal in den MerkelCast reingeschaut. Sogar bis zum Ende habe ich mir das Elend angetan.

Ehrlich gesagt, das habe ich auch schon bei trnd und Pia deutlich gemacht, finde ich es gut, dass unsere Frau Kanzlerin moderne und neue Technik einsetzt. Aber vielleicht hätte man sich da weniger auf die Dynamik des Vorspanns verlassen sollen, als an der Dynamik der guten Frau zu arbeiten.

Unsere Frau Bundeskanzler wirkt auf mich sehr monoton und damit auch ein wenig einschläfernd. Wie im Fernsehen halt auch. Fachlich möchte ich die Frau ja nicht angreifen, darüber zu urteilen steht mir nicht zu. Aber leider schafft sie es nicht, etwaige, im Bundestag und seinen Debatten gezeigten Emotionen in einer abgelesenen Rede glaubhaft zu machen. Sie unternimmt nicht einmal den Versuch. Leider.

Aber wie man hört, soll dieses ja nur der erste von vielen gewesen sein. Man(n) ist – trotz allem – gespannt, was da noch so kommt.

Stimme der Vernunft

Was bin ich froh, dass ich vorgestern auf meine innere Stimme gehört habe und mich mit M., der mal wieder da ist, nicht gestern verabredet habe und zu meinem Schatz gefahren bin.

Azrael hat vorhin vermeldet (ich ließ ihn gestern nach der Uhrzeit fragen), dass M. das ganze um eine halbe Stunde verschieben muss. Da Murphy ja immer recht hat und ich die Situation mit seiner Mutter und deren spontanen Entscheidungen (die fast regelmäßig ein Treffen in Ruhe unter uns, das länger als 30 Minuten dauert, verhindern) kenne, habe ich mich auf die sichere Seite (die rechte im Fahrtrichtung des Zuges) begeben.

Gestern wäre der Wortlaut sicher nicht "ne halbe Stunde" sondern "bis zum nächsten Mal, wenn ich mal wieder hier oder Du bei mit bist" gewesen.

Dieses aber nur mal zur Vorgeschichte. Heute ist es eine halbe Stunde später als abgemacht, angeblich sein Fehler dieses Mal. Mal sehen, wann er wirklich auftaucht, heute abend. Falls er auftaucht.

Dienstag, Juni 06, 2006

Plattenkrams



Zusammenhanglos

Was sind SAP-Kenntnisse?

Diese Frage hatte mich heute morgen um halb 10 erreicht. Völlig frei jeglichen Kontextes. Auf Nachfrage habe ich dann erfahren, dass es sich um die Abfrage eines Kenntnisstandes bei der Bewerbung als Krankenschwester ging...

WM-WAHNSINN

Der Versuch, ein bisschen von dem ein wenig übertriebenen WM-Wahnsinn festzuhalten. Die Frikadellen haben ausser dem Namen und dem Verpackungsaufdruck rein gar nichts mit Fußball zu tun - ich hab's extragenau kontrolliert.




Ingo


Azrael und die Schuhe habt ihr ja bereits gesehen, doch dieses Wochenende habe ich noch mehr Familienzuwachs bekommen: INGO.


39

Geschlagene 2 Stunden haben wir den Postleitzahlenbezirk 36xxx unsicher gemacht, auf der Suche nach *dem* Paar Schuhe. Es musste genau dieses eine sein, kein anderes. Schwarze Graceland-Sneakers mit weissem Pfeil.


An sich kein Problem, klappert man eben einfach die unmittelbar erreichbaren Deichmänner ab und lässt in anderen, nicht direkt erreichbaren anrufen. Das Ergebnis war extrem ernüchternd: Alle weg. Zumindest alle in Größe 39. Mist, aber ehrlich. Das Hauptproblem an der Sache ist bzw. war die Beschaffung eines Ersatz-Schuhs, der sowohl ihr, als auch mir gefiel. Mir dagegen ist direkt ein Paar (für mich) in die Augen gefallen. Aber meine Schuhgröße (41) ist bei Männern scheinbar nicht ganz so extrem verbreitet wie 39 bei Frauen. Warum haben die alle die gleiche Schuhgröße?


Liegt das - zusammen mit dem Zu-zweit-aufs-Klo-gehen- und dem bei-Zimmertemperatur-frier-ich-mir-nen-Ast-Gen - in dem Teil des zweiten X-Chromosoms, das uns Männern am Y völlig fehlt?

Fragen über Fragen, ob es darauf jemals eine zufrieden stellende Antwort geben wird?

Bleiben Sie dran und sehen Sie das nächste Mal, wie ein Computer gebaut wird, der die Frage nach dem Leben, dem Universum, auf alles eben, beantwort. Ach so... Das gibt’s ja schon. Mist! Wo ich mir doch so eine Mühe gegeben habe.

Wo bitte geht's zum Bund?

Anderes Beispiel von dem ich gehört habe: Die Urinprobe. Da hat jemand den Testbecher randvoll mit Apfelsaft gefüllt und mit Trippelschritten vorsichtig auf den Tisch gestellt. Ärztin: 'Und was soll ich damit machen? Schütten sie bitte etwas davon wieder weg.' Er nimmt den Becher und [...]
Gefunden bei designmadeingermany

Schuh-Tick

Das Wochenende über (seit Freitag) habe ich gekritzelt ohne Ende, im Zug, bei meinem Schatz, im Auto, im Weltbild, wieder im Zug... Heute abend seht ihr es dann (ich hab grade keine Möglichkeit, meinen Text vom PDA zu holen, weil mein Cradle da steht, wo es hingehört: Zuhause.

Bis heute abend dann...

Donnerstag, Juni 01, 2006

Messeeindrücke von der iTeG

So wirklich berauschend war es nicht, aber auch nicht schlecht. Der Vortrag zur elektronischen Gesundheitskarte War interessant, ansonsten waren die ausgestellten Dinge doch sehr speziell.

Einer aus der Klasse hat es allerdings nicht geschafft, mitzufahren. Er sagte zwar, er käme zur Messe, wir haben allerdings vergeblich gewartet, sogar extra bei ihm angerufen und nachgefragt, weil er am verabredeten Treffpunkt nicht aufgetaucht ist.

Die ganze Organisation der Fahrt war aber fragwürdig, war doch allein schon unklar, an welchem Haupteingang wir uns treffen wollten. Unsere Betreungsperson wartete am Haupteingang des Messegeländes auf uns, wir am Eingang der iTeG (Halle 4) auf ihn...

Letztendlich eine zwar verwirrte, aber lustige Klassenfahrt.