Dienstag, August 01, 2006

Die Schöne und das Biest

Wenn man dem Artikel bei GMX glauben kann, ist der Titel dieses Artikels nur recht und billig. Geht man davon aus, dass schöne Menschen eher Töchter, "eher wissenschaftlich orientierte Eltern eher Jungen" bekommen, ist die Vermutung dann doch, dass es so sein muss, dass hässliche Männer schöne Frauen haben. Und Frauen sich demnach nicht allzusehr betrüben lassen sollten, wenn ihr Kerl nun mal kein Brad Pitt ist.

Da ich in Bio gut aufgepasst habe, weiss ich dann auch, das in der Filialgeneration F2, mit den mittelschönen und mittelintelligenten Kindern erstmal ein absolutes Mittelmaß erzeugt wird, das dann wieder in diverseste Kombinationen (wenn man davon ausgeht, dass Intelligenz und Schönheit auf zwei verschiedenen Alleelen übertragen werden) aufsplittet. Diese Zeichnung verdeutlicht die Entstehung der F2.

Dieses Bild wurde mit OpenOffice 2.0.3 erstellt

In jedem Fall wird sich das ganze Spiel von vorne bis hinten wiederholen. Immer und immer wieder - solange es Lebewesen mit sexueller Fortpflanzung gibt. Und da das ganze ja in der Evolution scheinbar die als optimale darwinistische Methode zur natürlichen Selektion ist, bedeutet das, dass hässliche Männer schöne Frauen haben müssen, dass schöne Frauen weniger Intelligent sind und sich schöne Frauen mit hässlichen Männern fortpflanzen müssen, um die menschliche Lebensform zu erhalten.

Das alles gilt natürlich nur unter "Normalbedingungen", sprich solange kein Alkohol im Spiel ist. Dann sind sämtliche Selektionsregeln (männlicher- und weiblicherseits) ausser Kraft gesetzt und hässliche Männer saufen sich hässliche Frauen schön, was dann zu potthässlichen weiblichen Wesen mit einem Doktortitel der Physik und dem wunderbaren Namen "Angela" führt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte...

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