Freitag, März 30, 2007

Es gibt Sie...

... die Momente, in denen ich mir Wünsche, dass es für bestimmte Berufsgruppen "normale" Arbeitszeiten gibt, das Springerteam auch entsprechend genutzt und auf die Gesundheit (besonders die seelische) der Mitarbeiter Rücksicht genommen wird.

Ich wünsche mir, dass das Urlaubnehmen während der 6-monatigen Probezeit nicht untersagt wird und die Arbeitszeiten dort fest definiert sind. Und gerecht.

Aber momentan wünsche ich mir eher, dass ein tätlicher Angriff keine Konsequenzen hätte, dann würde ich der einen oder anderen Person doch wirklich gerne mal die Fresse polieren. Erst 2 Wochen Urlaub machen und dann über eine andere Person verfügen, dass Sie 14 Tage durcharbeitet, ihr dann erklären, Sie soll sich nicht so anstellen und das wäre doch alles gar nicht so schlimm.

Besonders schön wäre es, wenn eine tätliche Handlung meinerseits für andere Personen keine Konsequenzen hätte. So sind mir leider die Hände gebunden und ein weiteres unserer gemeinsamen (eigentlich freien) Wochenenden ist zerstört. Und das nicht nur zeitlich.

Mittwoch, März 28, 2007

UP!GRADES sind da.

UP!GRADESUP!GRADES Hosted on Zooomr

Jetzt kann ich loslegen und mich pimpen. Und nicht nur mich, sondern auch trnd-Partnerin Titania, die sich leider erfolglos für das Projekt beworben hat. Und weil Sie es nach dem Haarewaschen kaum noch ausgehalten hat, hat Sie sich schon mal daran gemacht, die Verpackungschips aufzuessen. Die sind ökologischerweise nämlich aus Mais.


UP!GRADESUP!GRADES Hosted on Zooomr

Mehr Bilder hier im zooomr-Set

Sonntag, März 25, 2007

Rezepteecke: Salzkartoffeln mit Tomatensauce

Heute habe ich mal wieder so aus der Laune heraus gekocht, und zwar: Kartoffeln mit Tomatensauce. Da ich denke, dass man(n) und Frau die Salzkartoffeln auch ohne Anleitung ganz gut hinbekommt, nur mal die Soße:

  • ~ 750 Gramm Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • Sonnenblumenöl
  • Kräuterbutter
  • Tomatenmark
  • Pfeffer und Salz, etwas Knoblauchgewürz

Also, auf zur Zubereitung. Erst mal alles waschen. Etwas Sonnenblumenöl in eine große Pfanne (keine Flache Pfanne benutzen!), darin die Knoblauchbutter schmelzen. Die in Viertel-Scheibchen gehackten Zwiebeln darin anbrutzeln, derweil die Paprika in kleine Stücke schneiden und dazugeben.

Während das ganze ein wenig brutzelt, ab und zu umrühren und anfangen, die Tomaten in kleine Stücke zu schneiden.

Wenn sich der Sud etwas orange färbt, die ersten paar Tomatenstücke dazugeben. Weiter Tomaten schneiden, immer mal wieder Tomatenstücke in die Pfanne auslagern. Das ganze gut köcheln lassen, bis die Tomaten fast völlig zerkocht sind. Pfeffer, Salz oder Knoblauchsalz und Tomatenmark zum Würzen benutzen. Noch ein bisschen kochen lassen. Fertig.

Übrigens: Kleine Stücke bei einer Tomate sind folgendes: Man nehme eine Tomate und schneide sie in sechs bis 8 Spalten. Jede Spalte wird dann in mindestens 4 Stücke geschnitten.

Wochencharts, free

Ich bin ja Jamendo-Fan, sowieso Open Source-Freak und überhaupt. Jetzt habe ich (nicht manipulativ oder absichtlich) eine Wochenchartliste, die sich in den Top10 - da ich zurzeit Berufsschule hatte - wahrscheinlich zum ersten Mal ausschließlich aus Musik von Jamendo zusammensetzen.

Apropos Jamendo-Fan: Ich veröffentliche im Best Of Jamendo-Blog Rezensionen zusammen mit anderen Autoren, es sind aber immer noch Autoren gesucht. Wer also Jamendo nutzt und ein bisschen schreiben kann, der darf sich gerne bei mir unter den bekannten Adressen bewerben (eMail-Adresse erforderlich, also bitte mitteilen!).


Donnerstag, März 22, 2007

Bruce Darnell Klingelton - Fluch oder Segen?

Es soll ja immer noch Menschen geben, die "Bruce Darnell + Klingelton" und/oder "Bruce Darnell + Realtone" oder "Bruce Darnell + Klingelton" suchen und als allererstes mein Blog gelistet sehen. Was diese verlorenen Seelen, ganz besonders zur Hauptsendezeit von Deutschlands nächstem Klappergestell suchen, ist mir unbegreiflich und noch viel unheimlicher.

Was denken diese Menschen? Was treibt Sie an? Warum wollen die ein Handy, dass "Ich will Drama sehen" brüllt? Und sollte das der Standard-Klingelton sein, oder kommt der nur, wenn der/die/das Ex anruft oder so?

Dann doch lieber die Scott'sche Version von "You Are So Beautiful" (wer's nicht kennt: einfach mal "Evolution" ausleihen). Scheisse Schlecht singen mit Stil und Überzeugung. Wenigstens etwas.

Mittwoch, März 21, 2007

Fast fertig.

Am Freitag ist Ende des Projektblocks, die Seite ist zumindest funktional fertig. Der Rest bleibt abzuwarten.

Freitag, März 16, 2007

Der Post für den mir jetzt einfach kein Titel einfällt

Ausser vielleicht: Gemischtes mit Schweine-Rinder-Hack-Paprika-Zwiebel-Nudel-Käse-Auflauf. Oder so. Pampe halt.

Heute war es dann da, das Logo. 10 Leute um einen PC gescharrt. Davon zwei oder drei: neugierige Austauschstudenten. Wir haben ja den Ami im Land. Die Jungs (und zwei Mädels) sind für sich ganz nett, bis auf eine Ausnahme (und wenn sie nervös sind) im großen und ganzen recht gut zu verstehen. Nach zwei Tagen Kontaktscheue, man muss sich ja an alles erstmal gewöhnen, läuft alles ganz gut.

Wenn jetzt dieses besch***euerte TYPO3-Login-Formular funktionieren würde, dann wäre alles in Butter. Die Doku schreibt sich selbst (nein, war ein Scherz, ehrlich), das Logo ist da (aber grottenhässlich und irgendwie wie das Logo der IG Bau-Steine-Erden, mal warten ob bis Dienstag noch die anderen zwei der versprochenen drei Entwürfe da - und besser - sind). Die funktionale Entwicklung liegt hinter N. und mir, im Grunde fehlt nur noch das Login-Formular und eventuell noch eine Erweiterung der tt_news, um das Editieren der News auch ohne Listenansicht zu ermöglichen.

Tja, wenn das schon bei einem halbwegs überschaubaren Projekt so aus dem Ruder laufen kann, dann kann ich verstehen, wie das dann erst bei Kristopher Tate und "seinem" Zooomr aussehen muss, dessen drittes Release ("Mark III") derzeit schon fast einen ganzen Tag Verspätung hat. Und trotzdem (oder gerade deshalb) bin ich absolut gespannt, wie sich Mark III ausserhalb der von Kristopher gezeigten Screenshots so anfühlt. Hoffentlich so geil, wie ich hoffe (Naja, ihr wisst schon, wie ich das meine).

***

Im Laufe der Woche, am Dienstag um genau zu sein, ist übrigens mein AMANGO-Abo ausgelaufen. Reibungslos. Bis jetzt gab es damit auch kein Problem, die Mails mit der Rücksendebestätigung der beiden letzten Filme behalte ich zur Sicherheit noch ein paar Wochen, ich bin nun mal ein vorsichtiger Mensch.

Das Resümé liegt bei (muss ich mal nachüberlegen) ca. 20-25 Filmen, die AMANGO mir in den drei Monaten zugeschickt hat, davon zwischendrin auch schon mal zwei kaputte gleichzeitig. Dabei finde ich, wenn ich es ganz genau ausrechne eigentlich ganz schön heftig. Denn im Normalfall hätte ich dafür ca. 45 Euro bezahlt, macht also 1,80 - 2,25 Euro pro Film. Günstiger als in der Videothek ist das nicht wirklich. Und wenn ich dabei dann auch noch 20 Euro für ein Post-Ident-Verfahren bezahlen muss, wenn ich Filme ab 18 gucken möchte, finde ich das schon grenzwertig.

Trotz allem ist das eine sinnvolle Angelegenheit für Leute, die keine Videothek in der Nähe haben. Auch die Warteliste, die man bei AMANGO anlegen kann bzw. muss ist an sich ne Sache, die gar nicht mal so verkehrt ist. Da kann man sich dann in einen richtigen Filmgeilheitsstrudel stürzen und sich ne Million Filme aussuchen, die man dann so nach und nach zugeschickt bekommt. Das geht bei der Videothek um die Ecke dann meistens mal nicht.

Doch zum Glück war die Trauer
nur von sehr kurzer Dauer,
denn kurz danach gab trnd bekannt
das UP!Grades werden auch zu mir versandt.

Doch bis dahin, dass muss sein,
zieh ich mir weiter Kaffee
und Limo-Energy-Drinks rein.

Samstag, März 10, 2007

Life ain't easy, sometimes...

"Chefentwickler" und Koordinator bei einem 3-Wochen-Projekt könnte echt ne geile Sache sein. Wären da nicht die Leute in einer Gruppe, die dann eher weniger bis gar nichts machen. Daran ändern auch kleine War§ow-Tuniere morgens vor und mittags nach der Arbeit nix. Kommt noch dazu, dass ich, seit ich angefangen habe, Hustensaft mit Schleimlöser zu nehmen, total erkältet bin. Aber sowas von, dass ich jeden Morgen einfach am liebsten liegen bleiben würde.

Aber ich kann mich ja nicht beschweren und das alles den Bach runtergehen lassen. Mal sehen was die Woche noch so läuft.

Wenigstens habe ich Leute, die mir nach Möglichkeit den Rücken freihalten, und den einen und/oder anderen, die weitestgehend selbst ihre Aufgaben suchen und in die Hand nehmen, Leute die sich dafür interessieren, dass die Grupe resp. das Projekt vorankommt, einen guten Grafiker und eine gute Dokumentationsgruppe.

Daran ändern selbst Menschen, die mal eben kurz die für URL-Rewriting benutzte .htaccess-Datei auf dem Server löschen nichts. :-)

Mittwoch, März 07, 2007

Die Hoffnung starb zuletzt

Man erkennt genau, dass unsere Schule zwar eine kaufmännische Schule, aber nicht im aktiven Geschäft ist. Am ehesten daran, dass wir (meine Klasse) in unserem Projektblock (insgesamt 10 Tage) die Homepage der beiden Schulen neu zu gestalten und in einem CMS zu verwalten. Dazu setzen wir TYPO3 ein.

An sich nicht schlecht, aber wenn die Schulleitung sagt, sie schafft es, alle (also wirklich ALLE) Anforderungen bis Ende Februar erfüllt zu haben (Logo, grobe Farbwahl, eventuell grober Designvorschlag), das waren knapp 2 MONATE Zeit, wir haben ganze zwei Wochen (real). In der dritten Blockwoche bekommen wir dann schlussendlich hoffentlich das Logo. Sonst tick ich echt aus.

Ernsthaft. Im echten Leben wäre da ne Konventionalstrafe fällig. Das Leben ist zwar kein Ponyhof, für Schulen aber schon. Ich fühl mich schon so Humankapitalig.

Sonntag, März 04, 2007

Das andere Land

Ein bisschen fühle ich mich ja an Otherland erinnert, wenn ich mich in Second Life einlogge. Menschen, Tiere, die Fähigkeit, Gegenstände zu erschaffen und zerstören, wann immer ich es brauche oder möchte. Eine Verbindung zum realen Leben existiert, die „Reichen“ sind es, die ihre Welten dort erschaffen, die reichsten sind die Besitzer des Systems.

Ein ähnliches Szenario herrscht auch in Otherland, in dem eine Gruppe aus dem echten Leben „versinkt“, wie andere nach „SL“, wie „Second Life“ bei Insidern genannt wird, süchtig werden werden in Otherland diverse Figuren nach Otherland verschlagen, sie werden in das System gesaugt.

Das war bei Otherland ähnlich, sind doch kleine Kinder im Otherland im wahrsten Sinne eingesaugt worden, fielen im echten Leben ins Koma.

So ist es mittlerweile bei heutigen MMORPGs teilweise auch schon. Damals, als Ultima Online noch aktuell war, ging es schon los, erste Menschen wurden süchtig. Blizzards Battle.Net war besonders bei Diablo 2 der absolute Suchtfaktor, es begannen Menschen, ihre Charaktere und/oder Gegenstände aus Diablo bei ebay für echtes Geld zu veräußern.

Das war damals weder vorgesehen, noch von Blizzard in Erwägung gezogen worden. Aber das war der Anfang, eine Art Startschuss. Schließlich ließ sich daran erkennen, dass Menschen bereit waren, echtes Geld für virtuelle Waren (ich meine hiermit jetzt keine DRM-geschütze Musik oder Software, die nur per Download verfügbar ist, sondern „Waren“, die lediglich in einem Spiel verwendet werden können).

Eben das ist das neue Web2.0-Game- Geschäftsmodell. Second Life ist der Beweis, dass es funktioniert, sehr gut funktioniert sogar. Bigpoint, die nach eigenen Angaben größte und beste deutsche Anlaufstelle für Browsergames, hat das gleiche Geschäftsmodell wie alles im Web2.0, besonders aber die Spiele:

  • Der Einstieg (Basic-Accounts) ist kostenlos, Premium-Accounts haben mehr Funktionen (und bessere Chancen), bestimmte Gegenstände kann jeder für (echtes) Geld kaufen.

Im Gegensatz zu Plattformen wie Bigpoint, gibt es bei Second Life aber kein definiertes Ziel, keinen Endgegner, keine Belohnung, die am Ende steht, trotzdem ist die Plattform (ich nenne SL hier mit Absicht eine Plattform) extrem erfolgreich, auch kommerziell betrachtet.

Stellt sich die Frage, warum? Linden Labs hat mit Second Life eine Plattform geschaffen, die seit Bestehen des Internets nur auf ihre Realisation gewartet hat. Eine 3D-Welt, in der gechattet werden kann, in der sich der einzelne eine Identität zusammenschustern kann, die er sich in seinen tiefsten Träumen erdacht hat.

Die Rede ist vom Avatar. Das Sinnbild des anonymen Individuum. Die Personifizierund des Selbstbild. Wer dem nicht folgen kann, sollte sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar informieren oder sich einmal Matrix ansehen.

Second Life ist eine Art Vorläufer der Matrix. Ich denke, das kann man so festhalten. Aber warum es Leute gibt, die für ein Spiel ihr echtes Leben teilweise völlig aufgeben, ein Vermögen für ihre virtuelle Präsenz ausgeben und im echten Leben kein anderes Gesprächsthema kennen, kann ich trotz allen tollen Möglichkeiten von WoW, SL und Co. nicht verstehen. Und leider kenne ich den einen oder andern Fall, bei dem es fast schon kein anderes Thema mehr gibt.

Gut, ich bin auch bei SL registriert, habe einen Free-Account und einen weiblichen Avatar namens Azrael, aber ich kenne die Grenze zwischen RL und SL. Mein SL beschränkt sich sowieso auf wenige Stunden nebenbei pro Woche, mehr Zeit habe ich dafür nicht, außerdem braucht das Teil mächtig Bandbreite. Zum Arbeiten online ist das nicht wirklich günstig.


Azrael fährt gerne eine rote BMW, trägt schwarze Plateau-­Springerstiefel, eine schwarze Federboa, einen Lederrock, ein hautenges Tiger-Oberteil und eine Sonnenbrille. So ne Art diabolische Lara Croft, könnte man sagen.

Wer jetzt behaupten möchte, ich sei eventuell Identitätsgestört, latent homosexuell oder einfach nur pervers, dem sei gesagt, dass dem nicht so ist. Eine Frau hat es in SL teilweise einfacher, teilweise schwerer, unter Leute zu kommen, das kommt dann wieder ganz auf die Klientel ein. Gut aussehende Frauen bekommen in materieller Hinsicht etwas mehr, leider ebenso viele Angebote für virtuellen Sex, die man charmant und diplomatisch ausschlagen sollte, denn man(n) möchte es sich ja trotzdem nicht verderben, oder?

Azrael im Club
Übrigens ist der Typ Frau, den Azrael verkörpert auch nicht so wirklich mein Frauentyp, nur falls das jemand vermuten wollte. Ich denke, ich habe meine Gründe dafür deutlich genug dargestellt.

Im Grund ist das ganze SL-Prinzip (neben der bereits erwähnten Realisierung der alten Vorstellung des Cybercosmos) nebenbei bemerkt eine Art 356 Tage dauernder Online-Fasching. Aber lustig ist das ganze. Wirklich. Und wenn man es auch als solches ansieht, ist man mit den zur Verfügung gestellten Freebies (kostenlose Gegenstände, die man geschenkt bekommt) extrem gut bedient.

Freitag, März 02, 2007

Eineinhalb.