Donnerstag, April 19, 2007

Der nächste logische Schritt...

Ich habe es im Laufe der Woche schon dem einen und/oder anderen erklärt, ich werde es hier, zu Dokumentationszwecken noch einmal erklären. Ich werde von Windows Abschied nehmen. Nicht jetzt gleich, nicht komplett, nicht für immer. Mein Notebook wird weiter mit Windows betrieben, es ist mein Arbeitsnotebook, bei dem ich spezielle Software benötige (privat). Und was mein Notebook in der Firma angeht: Da brauche ich ganz spezielle Tools, die für X-Systeme nicht mal angedacht sind. Jedenfalls nicht im Desktop-Bereich. Aber vielleicht ändert IBM das ja. Irgendwann nach Hanover.

Jedenfalls wird mein Heimrechner auf Linux umsteigen. Erstmal parallel, um zu testen, ob das wirklich alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

Der Grund für mich war zum einen das Bestaunen einer ge"bling"ten Linux-Oberfläche. So mit Würfel, Wassertropfen, Wabbelfenster etc. Nichts wirklich wichtiges, aber ich mag ja auch kein pottenhässliches System zum "arbeiten". Soll ja auch ein bissl Spass machen.

Der andere Grund oder auch die anderen Gründe ist/sind deutlich "realer".

  1. Meine Firewall versucht komische VPN-Verbindungen herzustellen, ich traue dem ganzen System nicht mehr, dass ich hier habe.
  2. 99% aller Anwendungen, die ich nutze, sind OS und in 90% aller Fälle davon plattformübergreifend vorhanden. (Firefox, Thunderbird, GIMP, Inkscape, OOo, Warsow, Nexuiz, und und und...)

Wenn ich das ganze doch sowieso schon aus reinem Prinzip benutze, warum soll ich dann weiter eine unfreie Plattform benutzen und nicht gleich komplett auf OS umsteigen? Und wenn's nur ein gehasst/geliebtes

Muschilinux

namens Ubuntu ist. Mir egal. Hauptsache die Kiste läuft, alles geht, ist sicher und einigermaßen performant (dafür, dass ich das Wort nicht mag, benutze ich das viel zu häufig). Ihr habt den Screenshot gesehen, mittlerweile sind's 5,irgendwas Prozent, die hier runtergeladen sind. Am Wochenende geht's dann ans Platten umheben, Partitionieren und Ubuntu installieren, dass mir übrigens auch ohne Compbiz, Beryl etc. ganz gut gefällt. Ein paar kleine ToDos hab ich mir da schon rausgesucht:

Schriften, da die Webfonts ja nicht im Linux mit drin sind, Flashplayer etc. all so süße kleine Bling-Dinger, die man im Alltagsleben braucht. Ich möchte ja bei Gelegenheit trotzdem noch ein bisschen mit der Kiste arbeiten können. Sachen halt. *seufz* Und für den Notfall gibts dann ja immer noch WinE und Cedega und mein Notebook.

Meine letzte Linux-Erfahrung zweiter liegt ca. 8-9 Jahre zurück. Damals, bei einem Schulkameraden, wenn ich mich recht entsinne, war das ein GNOME in blau. Und irgendwie fällt mir dabei ein, dass ich meinen guten alten Winamp vermissen werde, irgenwie. Und jetzt den roten "Publish-Knopf drücken".

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