Montag, Mai 07, 2007

Wenn man weiss...

Okay. Ich habe nie damit gerechnet, dass der Umstieg auf Linux so einfach wäre. Aber ich nehme die Herausforderung sportlich. Aber momentan ärgere ich mich über zwei verschwendete Tage. Warum zwei Tage?

Nun, es ist ja so, dass es unter Linux eine Implementierung des smb-Protokolls gibt. Nennt sich dann klangvoll Samba (und ein Icon-Set heisst "Tango", aber das ist eine ganz andere Geschichte) und sollte in Ubuntu Out-Of-The Box funktionieren.

Tat es aber zumindest in meinem Fall nicht. Ich habe alles eingerichtet und Shares (Dateifreigaben) definiert, ich bin sogar soweit gegangen und habe auf die Shares alle möglichen Rechte inklusive schreiben, malen und sonstwas gegeben. Mein Notebook hat mir nichts gezeigt. 5 Stunden lang. Alles mögliche ausprobiert, x-mal den Samba-Server neu gestartet.

Gestern dann der Tipp eines Kollegen, dass die Firewall möglicherweise den Samba-Zugriff blockt. Also Firestarter öffnen, eingehenden Verkehr für Samba freigeben, auf den Notebook die Arbeitsgruppe aktualisiert. Es geht! Ich sehe meinen Linux-Rechner. Aber auf die Shares kam ich trotzdem nicht. Trotz "force user = meinBenutzer".

Irgendwann dann habe ich in letzter Verzweiflung mit Firestarter die Firewall abgeschaltet. Und plötzlich gingen die Shares auf. Wunder! Zauber! Hexerei! Jetzt muss ich nur noch herausbekommen, wie ich den SMB-Zugriff vom LAN bekomme ohne die Firewall zu deaktivieren. Möglicherweise muss ich dazu alle lokalen IPs eintragen, aber das war mir dann gegen 00:00 Uhr dann zuviel des guten. Wir werden sehen...

Keine Kommentare: