Sonntag, Juli 15, 2007

Be careful with the Kundenhotline

Darsteller:

  • O2, Mobilfunkprovider
  • campino2k, Mobilfunkkonsument
  • O2 xda Cosmo, Mobilfunkmedium

Es begab sich im Sommer des Jahres 2007, dass sich ein junger Mann, 24 Winter alt, sich eine neue Fernsprechapparatur in Form eines xda Cosmo für teures Geld in einer weltweit gehandelten Auktion ersteigerte.

Der Grund für diesen Kauf war einfach: Der alte Assistent des Mannes, der seine Termine verwaltete, war alt geworden, er verlor jedesmal das Gedächtnis, wenn er nicht genug Nahrung bekam, ein bekanntes Problem in seiner Generation.

Der neue Assistent und Fernsprecher hatte außerdem noch andere Vorzüge gegenüber seinem Vorgänger: Viele Knöpfe mit Buchstaben, ein kabel loses Werk von Netzen, ein Gedächtnis, dass auch ohne Nahrung nicht vergisst.

Nun begab es sich, dass Netzwerke ohne Kabel dem Assistenten zwar das Gedächtnis der Welt näherbringt, aber eben dieses nur an begrenzten Orten und nicht auf Reisen. Nicht einmal in großen Städten.

Der junge Mann forschte nach, es ließ ihm keine Ruhe. Es musste eine erschwingliche Lösung für dieses Problem geben. Er fragte nach bei seinem Verbindungsverteiler an der für wissbegierige Kunden zuständigen Stelle. Dort sagte man ihm, dass es dem Assistenten möglich sei, für einen geringen Obolus von fünf Talern, unter einer Belehrung des Assistenten wie er denn das Wissen abzufragen hätte.

Also beschloss der junge Mann, seinem Verbindungsverteiler diesen Obolus von fünf Talern zu zahlern - zahlen meinte ich. Etwa zwei drittel eines Mondes später wollte der junge Mann wissen, ob es ihm mit dem fünf-Taler-Angebot auch möglich sei, seine Nachrichten in elektronischer Form von dem Assistenten erledigen zu lassen.

Daraufhin meldete sich die Stelle für wissbegierige Kunden und erklärte ihm, dass seine derzeitige Pacht sich durch ein Missverständnis seitens der Stelle für wissbegierige Kunden auf etwa 200 Taler belaufe.

Allerdings werde der Verbindungsverteiler die durch das Missverständnis angefallenen Kosten übernehmen, also in etwa 154 Taler. Sehr spendabel, dieser Verteiler, der den Namen des Wassers trägt.

Allerdings stellt sich die Frage ob der Verteiler es schafft, diese erlassenen Kosten zu verrechnenen, bevor die Pacht diesen Monat vom Konto abgeht. Ansonsten hat der junge Mann diesen Monat nämlich keinen guten Stand bei seiner Bank, dafür aber den Rest vom Jahr fast nix mehr zu bezahlen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann telefonieren sie noch heute.

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