Sonntag, August 26, 2007

Selbst schuld.

Wer im großen Stil Open Source Betriebssysteme und offene Software ablehnt, sollte sich über Viren im System aber eigentlich nicht mehr wundern. Linux hat sicher auch seine Probleme, aber Probleme mit Viren hat Linux derzeit so gut wie keine. Und schließlich hat man in Linux das Sicherheitskonzept, das MS mit Vista erstmals kopiert schon immer und ziemlich konsequent durchgezogen.

Aber der Bundestag hat ja jetzt die Verträge verlängert und ist auch ohne freies Wissen und freie Software glücklich. Penner. Echt jetzt. Da brauch sich doch keiner mehr wundern oder beschweren.

Kommentare:

alphager hat gesagt…

Was erwartest du von einem Land, in dem die Generation Web 0.0 an der Macht ist?

Timm hat gesagt…

Ist ja nicht nur in dem Fall so. Die dt. Regierungs-"elite" ist durch und durch MS-hörig.
Egal, was an Sonntagsreden geschwungen wird. Das MS-Lobbying ist in der deutschen Politik sehr erfolgreich, vor allem seit die Redmonder auf den Zug "kooperation bei X" aufgesprungen sind. IT-Fitness-Kampagnen und so was sind halt schöne Sachen, um das Image in Berlin aufzupolieren.
Und die Politiker haben so wenig Ahnung, dass sie sich davon einwickeln lassen.

.campino2k hat gesagt…

Politiker? Was waren denn jetzt nochmal Politiker?

Und das Internet ist keine große Telefonanlage?

Und was soll man den sonst haben, um PCs zu bedienen als Windows des Weltmarktführers aus dem sonnigen Redmond?

(Oh mein Gott, der letzte Satz könnte von meinem Mit-Azubi stammen ;-) )

Null Toleranz für Raubkopierer hat gesagt…

Der ehrliche Bürger hat nichts zu verbergen und fürchtet sich deshalb auch nicht vor dem Bundestrojaner. Immerhin geht man auch nicht mit einem Sack über dem Kopf durch die Stadt, weil man Angst hat, erkannt zu werden. Dies ist vielleicht in kommunisctischen Staaten wie Korea so, aber als Deutscher freut man sich immer, von fremden Menschen mit dem eigenen Namen angesprochen zu werden.

So sieht es auch bei Linux aus. Wer dieses System benutzt, stellt sich mit bösartigen Gruppierungen auf eine Ebene und unterstützt dadurch passiv die Verbreitung von zusammengeschusterter Software, welche von Code-Schnipsel-Terroristen gebaut wurde.

Und dies wahrscheinlich nur, weil man ein Raubkopierer ist und dies niemand erfahren soll. Oder kurz: Wer Linux benutzt, hat was zu verbergen.

Deshalb gilt in Deutschland: Raubkopierer sind Schwerverbrecher, welche mit der vollen brachialen Härte des Gesetzes aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Alles andere wäre Appeasement gegenüber diesen Wirtschaftsterroristen. Da sich dieses Phänomen mittlerweile zu einer wahren Landplage entwickelt hat, die auch die Zukunft des Standortes Deutschland massiv zu gefährden
beginnt, werden wir leider nicht um den Einsatz von verdeckten
Ermittlern oder der Onlinedurchsuchung, auch und gerade auf den Schulhöfen des Landes, herumkommen, um diesem Datendealertum endlich
Einhalt zu gebieten!!!

Diese Tatsache haben auch viele Firmen erkannt, weshalb diese auch weiterhin bei den ausgereiften
HighEnd-Produkten des bewährten Weltmarktführers bleiben, mit denen
sie in den vergangenen Jahren hervorragende Erfahrungen gemacht
haben.

Die kosten zwar ein bisschen mehr, überzeugen aber durch einen
schnellen Return on Investment durch vorbildliche Sicherheit,
Stabilität, Kompatibilität, Performance, Usability, Skalierbarkeit,
und Kontinuität in der Produktpolitik.

Und das ist es schliesslich, worauf es vielen Experten und
hochqualifizierten Mitarbeitern im harten Tagesgeschäft des
internationalen Wettbewerbs ankommt.

Ideologisch motiviertes Bastelwerk, halbherzig zusammengeschustert
durch weltfremde Langzeitstudenten mit Taxischein, hat keinerlei
Chance, will man sich tagtäglich aufs Neue den Herausforderungen der
Globalisierung erfolgreich stellen. Da können einfach nur Lösungen
von Profis für Profis zum Einsatz kommen, die hervorragend durch das
Portfolio der Redmonder Software-Spezialisten abgedeckt werden.

Denk mal drüber nach!